27.03.2017, Hürth-Efferen – Am 16.03.2017 fand im Rahmen der Therapie Leipzig das Fachsymposium „Onkologie und Bewegungstherapie“ des Deutschen Verband für Gesundheitssport und Sporttherapie (DVGS) in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Rehabilitation e.V. (DEGEMED ) statt. Experten zeigten anschaulich das Potential von Bewegung in der Therapie von Krebserkrankungen.

27.03.2017, Hürth-Efferen – Im Rahmen der Messe Therapie Leipzig vom 16.3.–18.03.2017 lud der Deutsche Verband für Gesundheitssport und Sporttherapie e. V. (DVGS) zum  Fachsymposium „Betriebliches Gesundheitsmanagement“ ein. Die Veranstaltung griff aktuelle Fragestellungen auf und stieß auf reges Interesse. Die internationalen Beiträge der Referenten zeigten anschaulich den aktuellen Stand der globalen Diskussion und Entwicklung auf.

14.03.2017, Hürth-Efferen – Rückenschmerzen zählen zu den großen Volksleiden. In Deutschland gehen 20 Prozent der gesetzlich Versicherten mindestens einmal im Jahr wegen Rückenschmerzen zum Arzt. Anlässlich des 16. Tages der Rückengesundheit am 15. März 2017 weist der Deutsche Verband für Gesundheitssport und Sporttherapie e. V. (DVGS) darauf hin, dass immer mehr Studien belegen, dass Schmerzmittel hier nicht ausreichend helfen. Es gibt jedoch starke Evidenz, dass körperliche Aktivität und Bewegung Rückenschmerzen vorbeugen können und einen effektiven Therapieansatz darstellen. Wichtig ist dabei u.a. die kompetente Begleitung durch ausgebildete Experten.

Rückenschmerzen stellen ein gravierendes medizinisches und gesundheitsökonomisches Problem dar. 70 % der deutschen Bevölkerung haben mindestens einmal im Jahr mehr oder weniger starke Rückenschmerzen. Jeder Fünfte geht deswegen zum Arzt. In Summe macht das 38 Millionen Arztbesuche pro Jahr wegen Rückenschmerzen und neun Milliarden Euro, die für deren medizinische Behandlung ausgegeben werden [1].

Der Deutsche Verband für Gesundheitssport und Sporttherapie e. V. (DVGS) hat seit 2010 eine bundesweite Kooperationsvereinbarung mit der DAK-Gesundheit und seit 2015 mit der B·A·D GmbH. Im Rahmen dieser Kooperationen selektiert und vermittelt der DVGS qualifizierte Fachkräfte zur Durchführung von Kursen, Vorträgen, Workshops, Aktivpausen, Gesundheitstagen und zur fachlichen Beratung der Mitarbeiter und Führungskräfte in Unternehmen gemäß  §20 und 20b SGB V.

Advent bewegt01.12.2016, Hürth-Efferen – Plätzchen! Stollen! Braten! Bier! Nach vier Wochen Leckereien spannt der Hosenbund und der Zeiger der Waage steigt bedenklich. Doch so muss die Weihnachtszeit nicht enden. Wer sich ausreichend bewegt, kann den überflüssigen Kilos trotzen. Der bewegte Adventskalender des Deutschen Verbands für Gesundheitssport und Sporttherapie e.V. (DVGS) bietet hier Unterstützung. Kurze Filme animieren augenzwinkernd zu mehr Bewegung im Alltag und im Beruf.

„Wir glauben, es ist müßig, Naschverbote in der Weihnachtszeit auszusprechen oder sich eine Abstinenz vorzunehmen“, sagt Angelika Baldus, Geschäftsführerin des Deutschen Verbands für Gesundheitssport und Sporttherapie e.V. (DVGS). „Aber es gibt hinreichend wissenschaftliche Belege, dass mehr körperliche Aktivität hilft, überflüssige Kilos zu vermeiden. Das muss nicht immer Sport in Form eines Waldlaufs oder einer Stunde Tennisspielen sein. Es reicht schon, sich im Alltag mehr zu bewegen: Treppen steigen statt mit dem Fahrstuhl zu fahren, kurze gymnastische Übungen am Schreibtisch, das Herumlaufen während des Telefonierens, um nur einige Beispiele zu nennen.“

DVGS-Vorstand Dr. Freerk Baumann 30.11.2016, Hürth-Efferen – Privatdozent Dr. Freerk Baumann, Vorstandsmitglied des Deutschen Verbands für Gesundheitssport und Sporttherapie e. V. (DVGS) hat im Rahmen der 50. Medizinischen Woche in Baden-Baden den Forschungspreis Komplementärmedizin 2016 der NATUM (Naturheilkunde, Akupunktur, Umwelt- und Komplementärmedizin e. V.) erhalten. Ausgezeichnet wurde seine Studie zu den Auswirkungen eines individualisierten Bewegungsprogramms auf die Nachhaltigkeit des körperlichen Aktivitätsniveaus, Fatigue und Lebensqualität bei Brustkrebspatientinnen. Baumann war auch maßgeblich an der Entwicklung neuer Versorgungsformen für Krebspatienten beteiligt, der sogenannten Onkologischen Trainings- und Bewegungstherapie (OTT).

Weniger Sitzen bessert Blutzuckerwerte

14.11.2016, Hürth-Efferen – Die amerikanische Diabetes Gesellschaft (American Diabetes Association - ADA) hat kürzlich ihre Empfehlungen zu körperlicher Aktivität und körperlichem Training für Diabetes-Patienten aktualisiert [1]. Die wesentliche Neuerung: Diabetiker sollen ihre sitzenden Phasen verkürzen und diese regelmäßig alle 30 Minuten durch leichte körperliche Aktivität unterbrechen. Bisher galt die Devise, alle 90 Minuten aktiv zu sein. Der Deutsche Verband für Gesundheitssport und Sporttherapie e. V. (DVGS) begrüßt anlässlich des heutigen Weltdiabetestags diese neue Empfehlung ausdrücklich. Studien haben hinlänglich belegt, dass schon leichte körperliche Aktivität und Bewegung zur Vorbeugung und Behandlung von Diabetes wirksam sind. Leider finden diese Ergebnisse in Deutschland in der Medizin kaum Beachtung. Das muss sich ändern, fordert der DVGS.

Wir möchten Sie mit unseren Lehrangeboten nicht nur für den Arbeitsmarkt Gesundheitswesen adäquat qualifizieren, sondern Sie auch bei der Vermittlung von Tätigkeitsfeldern unterstützen. In diesem Zusammenhang kooperieren wir seit 2016 mit der FPZ – Deutschland den Rücken stärken GmbH zum Thema Qualitätssicherung von Personalfachkräften in FPZ Rückenzentren.

Im Rahmen dieser Kooperation können sich interessierte Sporttherapeuten des DVGS unter besonderen Bedingungen zum FPZ Rückenschmerztherapeuten fortbilden lassen.

Ein jüngst in der Ärztezeitung erschienener Artikel schildert die hohen Erwartungen, die viele Dienstleister, Vereine und Verbände an das Präventionsgesetz haben. Dabei sehen alle ihre jeweilige Klientel als besonders Fokus etwaiger Maßnahmen. Qualität ist dabei nicht immer im Fokus. Im Artikel drückt sich das u.a. in der oft berechtigten Antwort der Politik aus, „die bestehenden Strukturen hätten es nicht geschafft, die zu erreichen, die Prävention benötigen“ (www.aerztezeitung.de)

Nachdem bereits die Zentrale Prüfstelle Prävention das DVGS-Konzept „Rückengesundheit – neue aktive Wege“zertifiziert hat, sprechen sich nun auch das Bundesministerium für Gesundheit sowie das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) für die Qualität des Konzepts aus.
Stellvertretend für beide Ministerien darf das Programm nun das Logo IN FORM tragen.
Weitere Informationen erhalten Sie in der DVGS-Geschäftsstelle: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Den Eintrag zum Konzept in der IN FORM Projektdatenbank finden Sie hier: www.in-form.de

Ein weiteres standardisiertes Kurskonzept des DVGS e. V. wurde von der Zentralen Prüfstelle für Prävention (ZPP) zertifiziert: Das „Bewegung und Sport zur Vorbeugung von Diabetes mellitus Typ 2-Ein Ausdauerprogramm zur Förderung d. Herz-Kreislauffunktion-Schwerpunkt Walking (DVGS e.V.)“.

Ein weiteres standardisiertes Kurskonzept des DVGS e. V. wurde von der Zentralen Prüfstelle für Prävention (ZPP) zertifiziert: Das „Delta-Prinzip – Ein verhaltens- und gesundheitsorientiertes Bewegungsprogramm – Schwerpunkt Walking“.

Das Konzept folgt dem Präventionsprinzip Vorbeugung und Reduzierung spezieller gesundheitlicher Risiken durch geeignete verhaltens- und gesundheitsorientierte Bewegungsprogramme.
Das "Delta-Prinzip" bietet die Möglichkeit Fähigkeiten, Fertigkeiten und Kenntnisse zu erwerben, die notwendig sind, um selbständig und langfristig körperliche Aktivität zu steigern um eine Balance zwischen Energieaufnahme und -verbrauch zu erreichen.

Der DVGS hat eine Vereinbarung über die Durchführung und Vergütung des Rehabilitationssportes mit den Primärkassen in Niedersachsen abgeschlossen. Der Vertrag ist zum 01.01.2016 in Kraft getreten und regelt die Durchführung und Finanzierung des Rehabilitationssports als ergänzende Leistung zur Rehabilitation nach §43 SGB V i.V. m. §44 SGB IX. Weitere Informationen finden Sie hier.

Im Rahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung wurden 2015 über 500 Maßnahmen in Unternehmen bundesweit implementiert. In Nordrhein-Westfalen, sowie in Bayern und Niedersachsen, dicht gefolgt von Baden-Württemberg wurden die meisten Einsätze verzeichnet. Insgesamt ist die Nachfrage an BGF Maßnahmen bundesweit verhältnismäßig gleich verteilt. Eine Übersicht der Verteilung der BGF Einsätze in Deutschland, können der unten aufgeführten Übersicht entnommen werden.

Das Qualifikationsnetzwerk des DVGS wächst! Hochschulen, Fachschulen und seit einigen Jahren auch Fachhochschulen arbeiten eng mit dem DVGS zusammen. Hinzu kommen die vielen Bildungsträger zur Fort- und Weiterbildung für die DVGS Curricula.

Alle aktuellen Lehrgangsstandorte sind auf der untenstehenden Deutschlandkarte aufgeführt. Als DVGS verfolgen wir unter anderem verstärkt das Ziel, mehr Angebote und Kooperationen in den neuen Bundesländern auf den Weg zu bringen.

Anfang 2016 führte der DVGS eine Befragung seiner Anbieter für Rehabilitationssport durch. Abgefragt wurde deren Zufriedenheit in den Punkten „Informationen, Auskünfte, Zusammenarbeit“, „Qualitätszirkel“, „Datenbank“ und die „Gesamtzufriedenheit“. Der Fragebogen ist mit 5er Skala „1 bis 5“, konstruiert und bietet ein Feld für „Bemerkungen“.

Die Rücklaufquote beträgt: 30,51 % (insgesamt 59 versandte Bögen)
(Einige Felder waren teils nicht ausgefüllt.)

Der DVGS bietet gemäß Leitfaden Prävention (10.12.2014) Dienstleistungen im Rahmen der Betrieblichen Gesundheitsförderung an. Der DVGS hat seit 2010 eine Kooperationsvereinbarung mit der DAK-Gesundheit und seit 2015 mit der B·A·D GmbH bundesweit. Im Rahmen dieser Kooperationen selektiert und vermittelt der DVGS qualifizierte Fachkräfte zur Durchführung von Kursen, Vorträgen, Workshops, Aktivpausen, Gesundheitstagen und zur Fachliche Beratung der Mitarbeiter und Führungskräfte in Unternehmen gemäß  §20 und 20b SGB V.

Ziel des DVGS ist es, die Dienstleistungsangebote und Qualifikationsmöglichkeiten für den Bereich der Betrieblichen Gesundheitsförderung weiter zu fördern und auszubauen.

S. Fritz.

D. FritzGleich zwei Entscheidungen aus dem Jahr 2015 zur GEMA-Pflicht geben Anlass, über dieses Thema in diesem Artikel zu berichten. Die Entscheidung des Landgerichts Köln (EuGH – Vorlage vom 20.02.2015, Aktenzeichen: 14 S 30/14) betrifft ein Rehabilitationszentrum. Das Urteil des Bundesgerichtshofs (Urteil vom 18.06.2015, Aktenzeichen: I ZR 14/14) betrifft eine Zahnarztpraxis. Auch bei Praxen von Sport- und Bewegungstherapeuten stellt sich immer wieder Frage der GEMA-Pflicht, wenn GEMA-pflichtige Werke abgespielt werden. Beide Entscheidungen müssen sich im Kern mit der Frage beschäftigen, ob eine „öffentliche Wiedergabe“ im Sinne des Urheberrechts vorliegt oder nicht. Denn nur im ersteren Fall stellt die Ausstrahlung der Inhalte einen Eingriff in das ausschließliche Nutzungsrecht der Rechteinhaber dar. Folge eines solchen Eingriffs wäre der Anspruch auf eine angemessene Vergütung für die Inanspruchnahme der entsprechenden Nutzungsrechte. Der für die „öffentliche Wiedergabe“ Verantwortliche müsste also GEMA-Gebühren zahlen, soweit nicht ausschließlich GEMA-freie Musik abgespielt wird.
Die Entscheidungen können nicht unterschiedlicher ausfallen, wobei die Entscheidung des Landgerichts Köln noch nicht rechtskräftig ist. Das Landgericht Köln hat vielmehr einige Fragen dem Gerichtshof der Europäischen Union zur Vorabentscheidung vorgelegt und diese Entscheidung steht noch aus. Gleichzeitig vertreten die Kölner Richter in ihrem Vorabentscheidungsersuchen eine klare Rechtsauffassung. Nach Ansicht der Kölner Richter ist im Fall des Rehabilitationszentrums eine öffentliche Wiedergabe gegeben. DemgeAufentgenüber kommt der Bundesgerichtshof in seiner Entscheidung zur Zahnarztpraxis zu der Auffassung, dass die Wiedergabe von Hörfunksendungen in Zahnarztpraxen im Allgemeinen nicht öffentlich und damit auch nicht vergütungspflichtig ist.