DVGS Aktuell

13.05.2017, Hürth-Efferen – Ein sitzender Lebensstil hat Folgen für die Gesundheit. Er führt zu Übergewicht und wird mit vielen chronischen Erkrankungen in Verbindung gebracht. Nun bestätigt eine aktuelle Studie aus Heidelberg: Schon unsere Kinder sitzen zu viel. Die Heidelberger Wissenschaftler gingen der Frage nach, wie viel Zeit Kinder und Jugendliche am Tag sitzend verbringen. Das Ergebnis ist ernüchternd. Die mittlere Sitzzeit liegt bei Kindern und Jugendlichen unter der Woche bei rund 10,5 und am Wochenende bei mehr als 7,5 Stunden pro Tag mit jeweils steigender Tendenz je Klassenstufe. Der Deutsche Verband für Gesundheitssport und Sporttherapie e. V. (DVGS) fordert daher, schnell geeignete Programme für das Umfeld Schule und den Schulweg zu entwickeln und umzusetzen.

Letzte Woche fand der Welttag für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz 2017 statt, der an die Bedeutung von betrieblicher Gesundheitsförderung erinnert. Allerdings ist nach wie vor die Gesundheit am Arbeitsplatz in vielen Unternehmen ein wenig beachtetes Stiefkind. Dabei steigen die Zahlen von z.B. muskoloskelettalen oder auch psychischen Erkrankungen rasant. Höchste Zeit also, neue Konzepte zu erarbeiten und existierende Programme endlich umzusetzen. Der Deutsche Verband für Gesundheitssport und Sporttherapie e. V. (DVGS) bietet hier Lösungen und vermittelt qualifizierte Fachkräfte an Unternehmen.

Im Rahmen der Messe Therapie Leipzig 2017 trafen sich Vertreter des DVGS e.V. mit internationalen Kooperationspartnern des European Centre of the International Institute for Health Promotion – ECIIHP.

Das ECIIHP ist die europäische  Plattform für Betriebliche Gesundheitsförderung und  assoziiert mit dem International Institut for Health Promotion – IIHP. Bisherige Koordinierungsstelle des ECIIHP lag am Kompetenzzentrum BGM des ISSW der Universität Heidelberg.

27.03.2017, Hürth-Efferen – Am 16.03.2017 fand im Rahmen der Therapie Leipzig das Fachsymposium „Onkologie und Bewegungstherapie“ des Deutschen Verband für Gesundheitssport und Sporttherapie (DVGS) in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Rehabilitation e.V. (DEGEMED ) statt. Experten zeigten anschaulich das Potential von Bewegung in der Therapie von Krebserkrankungen.

27.03.2017, Hürth-Efferen – Im Rahmen der Messe Therapie Leipzig vom 16.3.–18.03.2017 lud der Deutsche Verband für Gesundheitssport und Sporttherapie e. V. (DVGS) zum  Fachsymposium „Betriebliches Gesundheitsmanagement“ ein. Die Veranstaltung griff aktuelle Fragestellungen auf und stieß auf reges Interesse. Die internationalen Beiträge der Referenten zeigten anschaulich den aktuellen Stand der globalen Diskussion und Entwicklung auf.

14.03.2017, Hürth-Efferen – Rückenschmerzen zählen zu den großen Volksleiden. In Deutschland gehen 20 Prozent der gesetzlich Versicherten mindestens einmal im Jahr wegen Rückenschmerzen zum Arzt. Anlässlich des 16. Tages der Rückengesundheit am 15. März 2017 weist der Deutsche Verband für Gesundheitssport und Sporttherapie e. V. (DVGS) darauf hin, dass immer mehr Studien belegen, dass Schmerzmittel hier nicht ausreichend helfen. Es gibt jedoch starke Evidenz, dass körperliche Aktivität und Bewegung Rückenschmerzen vorbeugen können und einen effektiven Therapieansatz darstellen. Wichtig ist dabei u.a. die kompetente Begleitung durch ausgebildete Experten.

Rückenschmerzen stellen ein gravierendes medizinisches und gesundheitsökonomisches Problem dar. 70 % der deutschen Bevölkerung haben mindestens einmal im Jahr mehr oder weniger starke Rückenschmerzen. Jeder Fünfte geht deswegen zum Arzt. In Summe macht das 38 Millionen Arztbesuche pro Jahr wegen Rückenschmerzen und neun Milliarden Euro, die für deren medizinische Behandlung ausgegeben werden [1].

Der Deutsche Verband für Gesundheitssport und Sporttherapie e. V. (DVGS) hat seit 2010 eine bundesweite Kooperationsvereinbarung mit der DAK-Gesundheit und seit 2015 mit der B·A·D GmbH. Im Rahmen dieser Kooperationen selektiert und vermittelt der DVGS qualifizierte Fachkräfte zur Durchführung von Kursen, Vorträgen, Workshops, Aktivpausen, Gesundheitstagen und zur fachlichen Beratung der Mitarbeiter und Führungskräfte in Unternehmen gemäß  §20 und 20b SGB V.

Advent bewegt01.12.2016, Hürth-Efferen – Plätzchen! Stollen! Braten! Bier! Nach vier Wochen Leckereien spannt der Hosenbund und der Zeiger der Waage steigt bedenklich. Doch so muss die Weihnachtszeit nicht enden. Wer sich ausreichend bewegt, kann den überflüssigen Kilos trotzen. Der bewegte Adventskalender des Deutschen Verbands für Gesundheitssport und Sporttherapie e.V. (DVGS) bietet hier Unterstützung. Kurze Filme animieren augenzwinkernd zu mehr Bewegung im Alltag und im Beruf.

„Wir glauben, es ist müßig, Naschverbote in der Weihnachtszeit auszusprechen oder sich eine Abstinenz vorzunehmen“, sagt Angelika Baldus, Geschäftsführerin des Deutschen Verbands für Gesundheitssport und Sporttherapie e.V. (DVGS). „Aber es gibt hinreichend wissenschaftliche Belege, dass mehr körperliche Aktivität hilft, überflüssige Kilos zu vermeiden. Das muss nicht immer Sport in Form eines Waldlaufs oder einer Stunde Tennisspielen sein. Es reicht schon, sich im Alltag mehr zu bewegen: Treppen steigen statt mit dem Fahrstuhl zu fahren, kurze gymnastische Übungen am Schreibtisch, das Herumlaufen während des Telefonierens, um nur einige Beispiele zu nennen.“