DVGS Aktuell

Nachdem bereits die Zentrale Prüfstelle Prävention das DVGS-Konzept „Rückengesundheit – neue aktive Wege“zertifiziert hat, sprechen sich nun auch das Bundesministerium für Gesundheit sowie das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) für die Qualität des Konzepts aus.
Stellvertretend für beide Ministerien darf das Programm nun das Logo IN FORM tragen.
Weitere Informationen erhalten Sie in der DVGS-Geschäftsstelle: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Den Eintrag zum Konzept in der IN FORM Projektdatenbank finden Sie hier: www.in-form.de

Ein weiteres standardisiertes Kurskonzept des DVGS e. V. wurde von der Zentralen Prüfstelle für Prävention (ZPP) zertifiziert: Das „Bewegung und Sport zur Vorbeugung von Diabetes mellitus Typ 2-Ein Ausdauerprogramm zur Förderung d. Herz-Kreislauffunktion-Schwerpunkt Walking (DVGS e.V.)“.

Ein weiteres standardisiertes Kurskonzept des DVGS e. V. wurde von der Zentralen Prüfstelle für Prävention (ZPP) zertifiziert: Das „Delta-Prinzip – Ein verhaltens- und gesundheitsorientiertes Bewegungsprogramm – Schwerpunkt Walking“.

Das Konzept folgt dem Präventionsprinzip Vorbeugung und Reduzierung spezieller gesundheitlicher Risiken durch geeignete verhaltens- und gesundheitsorientierte Bewegungsprogramme.
Das "Delta-Prinzip" bietet die Möglichkeit Fähigkeiten, Fertigkeiten und Kenntnisse zu erwerben, die notwendig sind, um selbständig und langfristig körperliche Aktivität zu steigern um eine Balance zwischen Energieaufnahme und -verbrauch zu erreichen.

Der DVGS hat eine Vereinbarung über die Durchführung und Vergütung des Rehabilitationssportes mit den Primärkassen in Niedersachsen abgeschlossen. Der Vertrag ist zum 01.01.2016 in Kraft getreten und regelt die Durchführung und Finanzierung des Rehabilitationssports als ergänzende Leistung zur Rehabilitation nach §43 SGB V i.V. m. §44 SGB IX. Weitere Informationen finden Sie hier.

Im Rahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung wurden 2015 über 500 Maßnahmen in Unternehmen bundesweit implementiert. In Nordrhein-Westfalen, sowie in Bayern und Niedersachsen, dicht gefolgt von Baden-Württemberg wurden die meisten Einsätze verzeichnet. Insgesamt ist die Nachfrage an BGF Maßnahmen bundesweit verhältnismäßig gleich verteilt. Eine Übersicht der Verteilung der BGF Einsätze in Deutschland, können der unten aufgeführten Übersicht entnommen werden.

Das Qualifikationsnetzwerk des DVGS wächst! Hochschulen, Fachschulen und seit einigen Jahren auch Fachhochschulen arbeiten eng mit dem DVGS zusammen. Hinzu kommen die vielen Bildungsträger zur Fort- und Weiterbildung für die DVGS Curricula.

Alle aktuellen Lehrgangsstandorte sind auf der untenstehenden Deutschlandkarte aufgeführt. Als DVGS verfolgen wir unter anderem verstärkt das Ziel, mehr Angebote und Kooperationen in den neuen Bundesländern auf den Weg zu bringen.

Anfang 2016 führte der DVGS eine Befragung seiner Anbieter für Rehabilitationssport durch. Abgefragt wurde deren Zufriedenheit in den Punkten „Informationen, Auskünfte, Zusammenarbeit“, „Qualitätszirkel“, „Datenbank“ und die „Gesamtzufriedenheit“. Der Fragebogen ist mit 5er Skala „1 bis 5“, konstruiert und bietet ein Feld für „Bemerkungen“.

Die Rücklaufquote beträgt: 30,51 % (insgesamt 59 versandte Bögen)
(Einige Felder waren teils nicht ausgefüllt.)

Der DVGS bietet gemäß Leitfaden Prävention (10.12.2014) Dienstleistungen im Rahmen der Betrieblichen Gesundheitsförderung an. Der DVGS hat seit 2010 eine Kooperationsvereinbarung mit der DAK-Gesundheit und seit 2015 mit der B·A·D GmbH bundesweit. Im Rahmen dieser Kooperationen selektiert und vermittelt der DVGS qualifizierte Fachkräfte zur Durchführung von Kursen, Vorträgen, Workshops, Aktivpausen, Gesundheitstagen und zur Fachliche Beratung der Mitarbeiter und Führungskräfte in Unternehmen gemäß  §20 und 20b SGB V.

Ziel des DVGS ist es, die Dienstleistungsangebote und Qualifikationsmöglichkeiten für den Bereich der Betrieblichen Gesundheitsförderung weiter zu fördern und auszubauen.

S. Fritz.

D. FritzGleich zwei Entscheidungen aus dem Jahr 2015 zur GEMA-Pflicht geben Anlass, über dieses Thema in diesem Artikel zu berichten. Die Entscheidung des Landgerichts Köln (EuGH – Vorlage vom 20.02.2015, Aktenzeichen: 14 S 30/14) betrifft ein Rehabilitationszentrum. Das Urteil des Bundesgerichtshofs (Urteil vom 18.06.2015, Aktenzeichen: I ZR 14/14) betrifft eine Zahnarztpraxis. Auch bei Praxen von Sport- und Bewegungstherapeuten stellt sich immer wieder Frage der GEMA-Pflicht, wenn GEMA-pflichtige Werke abgespielt werden. Beide Entscheidungen müssen sich im Kern mit der Frage beschäftigen, ob eine „öffentliche Wiedergabe“ im Sinne des Urheberrechts vorliegt oder nicht. Denn nur im ersteren Fall stellt die Ausstrahlung der Inhalte einen Eingriff in das ausschließliche Nutzungsrecht der Rechteinhaber dar. Folge eines solchen Eingriffs wäre der Anspruch auf eine angemessene Vergütung für die Inanspruchnahme der entsprechenden Nutzungsrechte. Der für die „öffentliche Wiedergabe“ Verantwortliche müsste also GEMA-Gebühren zahlen, soweit nicht ausschließlich GEMA-freie Musik abgespielt wird.
Die Entscheidungen können nicht unterschiedlicher ausfallen, wobei die Entscheidung des Landgerichts Köln noch nicht rechtskräftig ist. Das Landgericht Köln hat vielmehr einige Fragen dem Gerichtshof der Europäischen Union zur Vorabentscheidung vorgelegt und diese Entscheidung steht noch aus. Gleichzeitig vertreten die Kölner Richter in ihrem Vorabentscheidungsersuchen eine klare Rechtsauffassung. Nach Ansicht der Kölner Richter ist im Fall des Rehabilitationszentrums eine öffentliche Wiedergabe gegeben. DemgeAufentgenüber kommt der Bundesgerichtshof in seiner Entscheidung zur Zahnarztpraxis zu der Auffassung, dass die Wiedergabe von Hörfunksendungen in Zahnarztpraxen im Allgemeinen nicht öffentlich und damit auch nicht vergütungspflichtig ist.