10.12.2007

Bewegung im Krankenhaus – das ist ein gemeinsames Anliegen des Deutschen Verbands für Gesundheitssport und Sporttherapie (DVGS) und dem Deutschen Netz Gesundheitsfördernder Krankenhäuser (DNGfK). Großes Potential, dieser Aufgabe gerecht zu werden, steckt in der Möglichkeit für Akut-Krankenhäuser und –Kliniken, Bewegungsprogramme anzubieten.

Experten des DVGS und des DNGfK diskutierten mit 20 Vertretern der Krankenhäuser und Kliniken rund um das Thema Bewegungsprogramme in Prävention und Rehabilitation. Schwerpunkte des Workshops waren Modelle, Pilotprojekte und die Evaluation von Bewegungsprogrammen. Als ein wichtiges Ergebnis der Tagung formulierten die Teilnehmer das Ziel, diesen Programmen qualitätssichernde Standards und Kriterien zu geben.

Disease Management Programme (DMPs) für Patienten, Präventionsprogramme für regionale Teilnehmer und Programme des Betrieblichen Gesundheitsmanagements für Mitarbeiter sind nur drei Beispiele für Bewegungsprogramme. In diesem Bereich bieten sich für Krankenhäuser und Klinken attraktive betriebswirtschaftliche Perspektiven. Mit diesen Bewegungsprogrammen erweitert der DVGS die Tätigkeitsfelder für mehrfachqualifizierte Sport- und Bewegungstherapeuten.

Die im Experten-Workshop vertretenen Krankenhäuser und Kliniken, DVGS und DNGfK, erzielten Konsens darüber, dass eine Implementierung von Bewegungsprogrammen in Akut-Krankenhäusern und Kliniken sinnvoll sei. Eine Konzeption, Realisation und Evaluation von Bewegungsprogrammen wird Gegenstand eines neuen, kommenden Experten-Workshop sein.