Bonn – Das Zentrum für Kinderheilkunde am Universitätsklinikum Bonn bietet gemeinsam mit dem Förderverein Psychomotorik Bonn und der Katholischen Familienbildungsstätte Bonn einjährige Gruppenlehrgänge für Kinder und Jugendliche mit Adipositas. Ziel des Programms „Durch dick und dünn“ ist der nachhaltige Gewichtsverlust der Teil­nehmer. Weiterlesen.

Tel Aviv – Die Erweiterung eines konventionellen Laufbandtrainings um eine Kompo­nente der virtuellen Realität (VR) hat in einer randomisierten klinischen Studie die Zahl von Stürzen bei älteren Menschen deutlich gesenkt. Die Technik ließe sich laut der Publikation im Lancet (2016; doi: 10.1016/S0140-6736(16)31325-3) in bestehende Reha-Programme integrieren und sie könnte als Angebot auch für Fitness-Zentren interessant sein. Weiterlesen.

New Orleans - Die arterielle Hypertonie ist keine (reine) Wohlstandskrankheit mehr. Eine Studie in Circulation (2016; doi: 10.1161/CIRCULATIONAHA.115.018912) zeigt, dass der Anteil der Hypertoniker an der Bevölkerung in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen mittlerweile höher ist als in den reichen Ländern, wo die Zahl der (unbehandelten) Hypertoniker zurückgeht. Weiterlesen.

In einer Pressemitteilung ließ der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) neulich verlauten, dass er dem Auftrag des Gesetzgebers nachgekommen ist, die „Gesundheits- und Früherkennungsuntersuchungen“ für Kinder, Jugendliche und Erwachsene weiterzuentwickeln. Dieser Auftrag ging mit dem Präventionsgesetz einher [1].
Ärztinnen und Ärzten wird gemäß aktuellem Beschluss ermöglicht, Empfehlungen zu Präventionsmaßnahmen auszusprechen. Diese Empfehlungen können sich auf die Handlungsfelder hinsichtlich verhaltensbezogener Primärprävention beziehen: Bewegungsgewohnheiten, Ernährung, Stressmanagement, Suchtmittelkonsum und Sonstiges. Die Ärztinnen und Ärzte sind angehalten an die Krankenkassen zu verweisen, die über geprüfte und anerkannte Präventionsangebote informieren sollen [1,2].

InFormProjekte in Gesundheitsförderung und Prävention durchzuführen ist heutzutage alles andere als ein Kinderspiel. Alle Welt schreit nach Qualitätssicherung und Evaluation von Maßnahmen. Außerdem ist Öffentlichkeitsarbeit gefragt und stellt eine wichtig Voraussetzung für den Erfolg von Projekten dar. Für viele Anbieterinnen und Anbieter sind das erstmal zusätzliche Aufgaben neben ihrem Kerngeschäft, welches zum Beispiel beinhaltet hochwertige Bewegungsprogramme an die Frau und den Mann zu bringen oder andere als AnbieterInnen auszubilden.

Wer Kursleiter in Bewegungsprogrammen im Bereich der Prävention ist, kennt das gut: Für eine Gruppe mit max. 12 Teilnehmern finden sich ca. 10 Frauen ein und man kann froh sein, wenn sich 1-2 Männer in die Gruppe verirren. Froh kann man nicht deshalb sein, weil man ein Geschlecht bevorzugt, sondern weil die Männer ebenfalls von Bewegung profitieren würden! Sie würden so sehr profitieren, dass es vom Bundesministerium für Gesundheit sogar extra eine Broschüre gibt: „Männer in Bewegung!“ (Online verfügbar unter http://bit.ly/1TIGD7t)

DVGSHürth-Efferen, 07.04.2016 ─ Der Deutsche Verband für Gesundheitssport und Sporttherapie e. V. (DVGS) macht anlässlich des Weltgesundheitstages am 07.04.2016 auf die Bedeutung von körperlicher Aktivität für Prävention und Gesunderhaltung aufmerksam. In Zeiten, in denen weltweit immer mehr Menschen einen inaktiven Lebensstil pflegen, steigt die Zahl sogenannter Zivilisationskrankheiten wie Diabetes mellitus oder Adipositas stetig an. Deshalb muss das politische Leitmotiv lauten: Mehr bewegen und weniger sitzen. Die positive Wirkung von Bewegung auf die Gesundheit ist inzwischen wissenschaftlich hinreichend belegt. Trotzdem mangelt es nach wie vor an klaren Präventions- und Umsetzungsstrategien seitens der Politik und der Kostenträger. So bleibt eine Diskrepanz zwischen Evidenz und Anwendung zu beobachten, die der DVGS aktiv seit mehr als 30 Jahren zu überwinden hilft.

Master IST HochschuleIm Oktober 2016 startet erstmals der neue Master-Studiengang „Prävention, Sporttherapie und Gesundheitsmanagement“ an der IST-Hochschule für Management. Der als Fernstudium konzipierte Studiengang bereitet gezielt auf verantwortungsvolle Führungspositionen in einem der wichtigsten Berufsfelder der Zukunft vor.

Die Prognosen für die Gesundheitsbranche sind seit Jahren positiv. Verschiedene gesellschaftliche Entwicklungen, wie zum Beispiel der demografische Wandel, bringen aber auch besondere Herausforderungen für den Gesundheitsmarkt mit sich. Wer hier beruflich erfolgreich sein möchte, sollte über spezifisches Fachwissen verfügen.