Motto: Gemeinsam | Aktiv

Das Thema Bewegung hat in den letzten Jahren eine immer stärkere Bedeutung als therapeutisches Mittel in der Behandlung der Symptomatik der Multiplen Sklerose bekommen.
In Gesprächen mit Betroffenen zeigte sich aber häufig, dass ein hoher Informationsbedarf bezüglich der Ausführung von körperlich-sportlicher Aktivität und Training existiert. Vor allem aber können meist kaum passende Angebote, Ansprechpartner oder Gleichgesinnte (Trainingspartnerschaften, Sport-Treffs etc.) für körperlich-sportliche Aktivität gefunden werden. Gleichzeitig gibt es aber viele Beispiele, die Bewegungsangebote haben, Ausflüge organisiert werden und Vorträge gehalten werden.
Mit dieser Plattform soll die Möglichkeit geschaffen werden, dass Menschen mit MS, aber auch Anbieter von verschiedenen Bewegungsangeboten die Möglichkeit bekommen sich auszutauschen, ihre Fragen, ihr Wissen und ihre Erfahrungen in eine deutschlandweite Gemeinschaft einzubringen.

Was passiert in der Bewegungstherapie innerhalb der medizinischen Rehabilitation in Deutschland?

Bewegungstherapie ist das umfangsstärkste Behandlungselement innerhalb der Rehabilitation chronischer Erkrankungen. Dennoch steht bislang ein vergleichsweise geringes Wissen zur Verfügung wie Bewegungstherapie in der deutschen Rehabilitationspraxis tatsächlich realisiert wird. Im Rahmen des Forschungsprojekts "Bewegungstherapie in der medizinischen Rehabilitation (BewegtheReha)“ soll der Status Quo der bewegungstherapeutischen Versorgung bestimmt werden.

Anfang dieser Woche hat sich in Sachen Gesundheitspolitik etwas Wichtiges ereignet: In der Bundeshauptstadt hat sich die so genannte „Nationale Präventionskonferenz“ konstituiert. Vorgesehen vom Gesetzgeber (§§ 20d und 20e SGB V) seit der Verabschiedung des Präventionsgesetzes (DVGS.de berichtete: www.dvgs.de/aktuelles/dvgs-aktuell/432-menschen-zu-einer-gesunden-lebensweise-mit-genug-bewegung-bringen.html), hat die Konferenz das Ziel, eine nationale Präventionsstrategie umzusetzen und fortzuschreiben. Letztere wird von Krankenkassen, Pflegekassen, den Trägern der gesetzlichen Rentenversicherung und der gesetzlichen Unfallversicherung entwickelt.

„Kaum in der Lehre, schon krank“ lautet der Titel eines Artikels von Anke Henrich in der Wirtschaftswoche. Darin beschreibt die Autorin anhand des AOK-Fehlzeitenreports 2015, dass viele Auszubildende in Deutschland körperliche und psychische Beschwerden haben und keinen gesundheitsförderlichen Lebensstil führen. Bewegungsmangel steht dabei ganz oben, aber auch ungesunde Ernährungsgewohnheiten und häufiger Schlafmangel sind nicht förderlich für die Gesundheit der jungen Leute. Weiterlesen.

Wie das Ärzteblatt berichtet, hat sich die Universitätsmedizin in Greifswald entschlossen, der Rückengesundheit ihrer Mitarbeiter etwas Gutes zu tun. Und wer könnte hier bei der Gesundheitsförderung besser intervenieren als Sporttherapeuten? Im Rückenzentrum in Greifswald hat die Hochschule kompetente Unterstützung gefunden. Das ganze Projekt ist auch in Kooperation mit einer Betriebskrankenkasse entstanden.
Zum Artikel im Ärzteblatt gelangen Sie hier.

Laledie Initiative Lale – iss bewusst & sei aktiv! ist weiterhin auf der Suche nach kompetenten, zweisprachigen (deutsch und türkisch) Bewegungsfachkräften, die aktiv an der Vorbeugung von Übergewicht in türkeistämmigen Familien mitarbeiten wollen.

Lale-Trainer/innen werden professionell geschult und mit fundierten Materialien ausgestattet. Referent/innen der Deutschen Sporthochschule Köln vermitteln vertieftes Wissen zum Kursgebiet Bewegung. Zusätzlich erhalten die künftigen Trainer/innen Hilfestellung zur interkulturellen Verständigung.

peb

Um die Kommunen auch weiterhin großflächig dabei zu unterstützen allen ein gesundes Aufwachsen zu ermöglichen, wird die Weiterbildung „Kommunale Gesundheitsmoderation“ auch über die Projektförderungsphase von „Regionen mit peb IN FORM“ hinaus angeboten. Allein in diesem Jahr können durch kooperierende Bildungsträger bereits 80 Personen zu Kommunalen Gesundheitsmoderatorinnen und –moderatoren weitergebildet werden. Mit der Weiterbildung erhalten Akteure auf kommunaler Ebene die Chance, Gesundheitsförderung aus systemischer Sicht zu betrachten und in ihrer Region die Umsetzung voranzubringen: als ganzheitlichen Ansatz zur Schaffung gesünderer Lebenswelten, Stadtteile und Kommunen.

Gemäß eines Artikels im Ärzteblatt übernimmt die TK Kosten für ein sporttherapeutisches Angebot an der Uniklinik Leipzig, welches bisher aus Spenden finanziert wurde.

Der Leiter der Kinderonkologie am Universitätsklinikum Leipzig macht in dem Artikel deutlich, dass Bewegung für Kinder mit Krebs wichtig ist. Seine Klinik begegnet dieser Tatsache schon seit einigen Jahren mit dem Konzept einer „integrierten Sporttherapie“. Auch die Begleitung der jungen Patientinnen und Patienten nach der Therapie wurde in Leipzig mitgedacht.
Lesen Sie den Artikel hier: http://www.aerzteblatt.de/Nachrichten/63405

09.07.2015