joggingAls „gravierend" beschrieb die Frankfurter Allgemeine Zeitung letzten Freitag die Folgen der „Volkskrankheit" Diabetes in einer extra Verlagsbeilage „Diabetes in Deutschland". Dies gelte aus individueller, gesellschaftlicher und finanzieller Sicht [1].

In einem Interview mit dem Vorstandsvorsitzenden der DAK-Gesundheit, Prof. Dr. Rebscher, suchen die Autoren nach Lösungen (www.genios.de/presse-archiv/artikel/FAZ/20141121/interview-mit-herbert-rebscher-prae/FD120141121_vbl_01_6.html). Auf die Frage nach integrierten Versorgungskonzepten stellt Prof. Rebscher zuallererst die speziell für Diabetiker entwickelten Bewegungsprogramme heraus, die aus der Kooperation DVGS und DAK-Gesundheit entstanden sind [1].

Berlin – Das neue Präventionsgesetz ist zwar grundsätzlich begrüßenswert, weil es die Leistungen zur Gesundheitsförderung, zur Prävention und zur Früherkennung von Erkrankungen verbessert, aber es greift noch zu kurz. Das kritisiert die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) in ihrer Stellungnahme zu dem Gesetz, das heute in einer nicht öffentlichen Anhörung im Bundesgesundheitsministerium diskutiert wurde. Es sieht unter anderem vor, die Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen für die Prävention ab 2016 um rund 500 Millionen Euro zu erhöhen. Weiterlesen.

Berlin – Der Dachverband Anthroposophische Medizin in Deutschland (DAMiD) und der Kneipp-Bund haben die im Präventionsgesetz geplante Stärkung der Gesundheits­förderung in den Lebenswelten begrüßt. Diese Fokussierung sei zu begrüßen, da Prävention nur dann erfolgreich sein könne, wenn sie zum selbstverständlichen Bestandteil des Alltags werde, erklärten beide Verbände anlässlich des Kongresses „Zukunft Prävention 2014", den sie heute zusammen mit der Barmer GEK in Berlin durchführten. Zugleich findet heute im Gesundheitsministerium eine Anhörung zum geplanten Präventionsgesetz statt. Weiterlesen.

Lyon – Immer mehr Menschen erkranken an Krebs, weil sie übergewichtig oder fettleibig sind. Forscher der Internationalen Agentur für Krebsforschung (IARC), einer Einrichtung der Weltgesundheitsorganisation (WHO), rechnen in Lancet Oncology (2014; doi: 10.1016/S1470-2045(14)71123-4) vor, dass im Jahr 2012 weltweit 481.000 neu entdeckte Krebsfälle auf Übergewicht und Adipositas zurückzuführen waren. Weiterlesen.

BewegungWelche Bewegungstherapiekonzepte gibt es eigentlich in deutschen Reha-Einrichtungen? Welche Ziele sind den Bewegungstherapeutinnen und -therapeuten wichtig? Und mit welchen Inhalten und Methoden werden diese Ziele angesteuert?

Obwohl Bewegungstherapie die umfangstärkste Intervention innerhalb der Rehabilitation chronischer Erkrankungen darstellt, steht bislang ein vergleichsweise geringes Wissen zur Verfügung, wie Bewegungstherapie in der deutschen Rehabilitationspraxis tatsächlich realisiert wird. Das Forschungsprojekt „Bewegungstherapie in der Rehabilitation" möchte dies ändern und u.a. die eingangs aufgeführten Fragen beantworten. Ziel des Projektes ist es, den Status Quo der bewegungstherapeutischen Versorgung zu bestimmen. Hierfür wird innerhalb des Projektes erstmalig eine umfassende Bestandsaufnahme des Ist-Zustandes der Bewegungstherapie in Deutschland vorgenommen.

rvTrainerschulung logoDas Curriculum Rückenschule ist eine patientenorientierte, biopsychosoziale Schulung für den Einsatz in der stationären Rehabilitation. In 7 Modulen zu je 55 Minuten werden Patienten mit chronischen Rückenschmerzen mit einem Methodenmix aus Diskussionen, Übungen, Kleingruppenarbeit, Vorträgen und Einzelarbeit zu einem günstigen Umgang mit ihren Rückenschmerzen befähigt.

Im Zentrum hierbei steht die nachhaltige Hinführung und Bindung an eigenständig durchgeführte körperliche Aktivität. Weiterhin werden u.a. Schmerzbewältigungsmöglichkeiten reflektiert und erarbeitet, Wissen zur Entstehung und Aufrechterhaltung von Rückenschmerzen vermittelt und Kräftigungsübungen durchgeführt.

Berlin – Sport- und Ernährungsgewohnheiten ihrer MItglieder sind für Krankenkassen interessante Daten. So plant jetzt die Versicherungsgruppe Generali für Deutschland ein „verhaltensbasiertes Versicherungsmodell“, bei dem Daten zu Fitness, Ernährung und Lebensstil gesammelt werden und eine gesunde Lebensführung mit Gutscheinen oder Rabatten belohnt werden soll. Kritiker sorgen sich dabei um den Datenschutz und die Solidarität unter Versicherten. Weiterlesen.

Berlin/Hamburg – Sechs Millionen Deutsche leiden bundesweit unter Diabetes, ein Drittel mehr als noch vor 15 Jahren. Hauptgrund für den dramatischen Anstieg ist die zuneh­mende Fettleibigkeit in der Bevölkerung. Anlässlich des heutigen Weltdiabetestages haben Experten deshalb erneut auf die Bedeutung von Prävention, Früherkennung und Selbstdisziplin im Kampf hingewiesen. Weiterlesen.

therapie Leipzig WeblogoDie therapie Leipzig, Fachmesse mit Kongress für Therapie, Medizinische Rehabilitation und Prävention findet vom 19. bis 21. März 2015 in den Leipziger Messehallen statt. Auch kommendes Jahr sind der Deutsche Verband für Physiotherapie (ZVK) und der Verband für Physikalische Therapie, Vereinigung für die physiotherapeutischen Berufe (VPT) e. V. offizielle Partner der Veranstaltung und bieten zusätzlich interessante Kongressthemen für Praxis und Organisation im therapeutischen Bereich. Physio- und Ergotherapeuten, Logopäden, Masseure und medizinische Bademeister, Ärzte, Sporttherapeuten sowie Trainer des Reha- und Gesundheitssports erwartet ein umfassender Überblick moderner Behandlungsansätze.

Das Adipositas-Zentrum der Universitätsmedizin Greifswald möchte künftig noch intensiver mit den Hausärzten in der Region bei der Behandlung übergewichtiger Patienten kooperieren und hat dazu einen integrierten Versorgungsvertrag mit der AOK Nordost abgeschlossen. Dieser schafft die Voraussetzung dafür, dass Hausärzte adipöse Patienten zeitnah an das Behandlungsteam der Universitätsklinik Greifswald überweisen können. Angesprochen sind dabei in erster Linie Patienten mit einem Body-mass-Index über 40 sowie dadurch bedingten Folgeerkrankungen. Weiterlesen.