DVGS-Blog

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In den letzten beiden Blog-Beiträgen ging es darum, dass die kardiologische Rehabilitation zu wenig nachhaltig zu sein scheint hinsichtlich der Bindung an körperliche Aktivität. Deshalb bietet es sich an, verhaltensbezogene Techniken einzusetzen.

Davon gibt es eine lange Liste (z. B. [1]) und so stellt sich die Frage, was für Techniken sich als wirksam erwiesen haben in der Förderung körperlicher Aktivität bei Herzpatienten.

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Verhaltensbezogene Techniken
Der kardiologischen Reha scheint es an Nachhaltigkeit zu mangeln! Langfristig bleiben oder werden viele Herzpatienten wohl nicht körperlich aktiv, obwohl es so viel gesundheitlichen Nutzen hätte.
Dies hatten wir im letzten Beitrag beschrieben. Niederländische Forscher sind in einer Übersichtsarbeit, die dieses Jahr veröffentlicht wurde, über viele Studien zu diesem Schluss gekommen [1].
Sehr überraschend ist der Befund nicht. Conraads und Kollegen bezeichnen eine solche fehlende Bindung gar als die Achilles Ferse von körperlichem Training und zählen eine Vielzahl an Barrieren für Patienten mit Herzinsuffizienz auf. Hierunter fallen u.a. Faktoren, die sich auf die PatientInnen generell beziehen (z. B. niedriges Bildungsniveau, Mangel an Motivation), sowie auf deren Krankheit (z. B. Stärke der Symptome, Behinderungsgrad) oder auf die Gesundheitsfachleute bzw. das Gesundheitssystem (z. B. fehlendes Expertise bzgl. Herzinsuffizienz) [2].

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KR = " Kardiologische Rehabilitation"

Kardiologische Rehabilitation und Bewegung

Wenn wir an die Gesundheit der Bevölkerung und an Bewegung denken, so kommt uns oft in den Sinn, dass Bewegung immer wichtiger wird, weil bestimmte chronische Erkrankungen zunehmend häufiger werden. Man denke hierbei z. B. an Diabetes Typ 2 oder Hüft- und Kniearthrose.

Bei koronarer Herzkrankheit und Herzinfarkt hingegen gibt es im Wesentlichen keinen Anstieg und die Sterblichkeitsraten von Krankheiten des Kreislaufsystems sind zuletzt in Deutschland rapide gesunken [1]. Diese erfreuliche Entwicklung unterstreicht wiederum massiv die Bedeutung der kardiologischen Rehabilitation (KR), z. B. in der Versorgung von Überlebenden kardialer Notfälle [2].

Die Zielgruppen der KR sind vielfältig. Es fallen Personen nach akutem Koronarsyndrom darunter, wie auch Personen nach dekompensierter Herzinsuffizienz oder mit klinisch stabiler koronarer Herzkrankheit [3].

Körperliche Aktivität und körperliches Training spielen in der KR eine entscheidende Rolle (u.a. [4]). Langfristige Bindung an einen körperlich aktiven Lebensstil ist ein sehr zentrales Ziel.

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Bewegung tut der Psyche gut, das ist mittlerweile weithin bekannt und auch nachgewiesen [4]. Wie relevant das ist, muss man heute auch kaum noch jemandem erzählen, wo doch die Medien wöchentlich herausstellen, wie es z. B. um die psychische Gesundheit deutscher ArbeitnehmerInnen bestellt ist.

Während chronischer Stress, Burnout und Depressionen unter großer medialer Daueraufmerksamkeit stehen, sind die weit verbreiteten Angststörungen etwas weniger präsent, auch wenn die aktuelle Ausgabe des Stern sich der Thematik angenommen hat. Eine große Untersuchung des Forscherteams um den Dresdner Professor Hans-Ulrich Wittchen förderte zutage, dass innerhalb eines Jahres ca. 60 Millionen EuropäerInnen an Angststörungen leiden [7]. Zumeist wird in der Therapie eine Kombination aus Psychotherapie und Medikamenten eingesetzt.

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Der DVGS e.V. war anhörungsberechtigt zur Stellungnahme im G-BA bei der Überarbeitung der Richtlinien zu Patientenschulungsprogrammen für DMP-Indikationen.
Wir veröffentlichen an dieser Stelle für Interessierte einen Auszug aus der Stellungnahme zum Thema Brustkrebs.

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Der DVGS e.V. war anhörungsberechtigt zur Stellungnahme im G-BA bei der Überarbeitung der Richtlinien zu Patientenschulungsprogrammen für DMP-Indikationen.
Wir veröffentlichen an dieser Stelle für Interessierte einen Auszug aus der Stellungnahme zum Thema COPD.

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Der DVGS e.V. war anhörungsberechtigt zur Stellungnahme im G-BA bei der Überarbeitung der Richtlinien zu Patientenschulungsprogrammen für DMP-Indikationen.
Wir veröffentlichen an dieser Stelle für Interessierte einen Auszug aus der Stellungnahme zum Thema Diabetes mellitus.

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