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Originalpublikation

McGuckin T, Sealey R, Barnett F. Planning for sedentary behavior interventions: office workers` survey and focus group responses. Perspect Public Health. 2017; doi: 10.1177/1757913917698003
Abstract übersetzt aus dem Englischen, Kapitel „Ergebnisse“ ergänzt um Inhalte aus dem Artikel, von S. Peters

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Die Menschen bewegen sich zu wenig. Das ist ebenso alarmierend, wie wohl bekannt. 4 von 5 Erwachsenen in Deutschland sind weniger als 2,5 Stunden in der Woche körperlich aktiv [1]. Aktuelle Bewegungsempfehlungen sind freilich spezifischer und empfehlen z. B. auch 2 mal Krafttraining in der Woche [2]. Wieviel Deutsche dieser Empfehlung nachkommen ist unklar. Zwar ist Deutschland einer Studie der Unternehmensberatung Deloitte zufolge der größte Fitnessmarkt Europas [3], aber genaue Zahlen für Teilnahme und Umfang des in der Bevölkerung durchgeführten Krafttrainings existieren hier nicht. In anderen westlichen Ländern haben diejenigen, die überhaupt Krafttraining machen, an der Bevölkerung einen Anteil zwischen 10 und 30% (zusammenfassend [4]). Die konkreten Empfehlungen erfüllen womöglich weniger Leute. In einer Studie von Loustalot et al. [5] aus den USA waren es nur 6% der Befragten, die den Krafttrainingsempfehlungen nachkamen.

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13.05.2017, Hürth-Efferen – Ein sitzender Lebensstil hat Folgen für die Gesundheit. Er führt zu Übergewicht und wird mit vielen chronischen Erkrankungen in Verbindung gebracht. Nun bestätigt eine aktuelle Studie aus Heidelberg: Schon unsere Kinder sitzen zu viel. Die Heidelberger Wissenschaftler gingen der Frage nach, wie viel Zeit Kinder und Jugendliche am Tag sitzend verbringen. Das Ergebnis ist ernüchternd. Die mittlere Sitzzeit liegt bei Kindern und Jugendlichen unter der Woche bei rund 10,5 und am Wochenende bei mehr als 7,5 Stunden pro Tag mit jeweils steigender Tendenz je Klassenstufe. Der Deutsche Verband für Gesundheitssport und Sporttherapie e. V. (DVGS) fordert daher, schnell geeignete Programme für das Umfeld Schule und den Schulweg zu entwickeln und umzusetzen.

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Letzte Woche fand der Welttag für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz 2017 statt, der an die Bedeutung von betrieblicher Gesundheitsförderung erinnert. Allerdings ist nach wie vor die Gesundheit am Arbeitsplatz in vielen Unternehmen ein wenig beachtetes Stiefkind. Dabei steigen die Zahlen von z.B. muskoloskelettalen oder auch psychischen Erkrankungen rasant. Höchste Zeit also, neue Konzepte zu erarbeiten und existierende Programme endlich umzusetzen. Der Deutsche Verband für Gesundheitssport und Sporttherapie e. V. (DVGS) bietet hier Lösungen und vermittelt qualifizierte Fachkräfte an Unternehmen.

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Was sind Muskelkrämpfe und wer bekommt sie?

kraempfeEin Muskelkrampf bezeichnet die plötzliche, unwillkürliche und schmerzhafte Kontraktion eines Muskels oder eines Teils eines Muskels und kann von wenigen Sekunden bis zu einigen Minuten andauern [1]. Häufig treten Muskelkrämpfe nach erschöpfender, physischer Belastung (z.B. nach einem Marathon), während der Schwangerschaft oder im Zusammenhang mit Neuropathien, Störungen der Motoneuronen und metabolischen Erkrankungen auf. Muskelkrämpfe bekommen aber auch gesunde Menschen ohne Krankheitsgeschichte und in ausgeruhtem Zustand, insbesondere im Schlaf [2]. Auch scheint ein positiver Zusammenhang von Krampfwahrscheinlichkeit und Lebensalter zu existieren, so berichten 40% von 86 befragten Menschen im Alter von über 65 Jahren über 3 mal pro Woche an Krämpfen zu leiden [3].  Am häufigsten treten Krämpfe in der Muskulatur der unteren Extremität, allen voran im M. triceps surae und der Fußmuskulatur, auf [2].

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Zur Indikation Brustkrebs hat der Gemeinsame Bundessausschuss (G-BA) vor kurzem das DMP (Disease-Management-Programm) aktualisiert. Wie schon z. B. bei Diabetes, so war der DVGS auch hier anhörungsberechtigt und hat evidenzbasierte Eingaben zur Bewegungsförderung gemacht.

Lesen Sie hier Näheres im Ärzteblatt zur Aktualisierung des DMP: aerzteblatt.de

Hier finden Sie einen Blog Eintrag von uns zum Thema „Chemotherapie und Bewegung – Zwei Partner im Kampf gegen Krebs

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Zu viel Sitzen ist gesundheitsschädlich, dafür gibt es mittlerweile viele wissenschaftliche Belege. Die Nationalen Empfehlungen für Bewegung und Bewegungsförderung (NEBB), welche der DVGS unterstützt, geben daher für Kinder und Jugendliche die unmissverständliche Direktive aus: „Vermeidbare Sitzzeiten sollten auf ein Minimum reduziert werden“ (siehe www.bewegungsempfehlungen.de)

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Es ist wieder an der Zeit für den interdisziplinären RehaKongress, welchen die RehaZentren Baden-Württemberg alljährlich ausrichten. Dieses Jahr steht die Veranstaltung unter dem Motto „Psychosomatik und Neurologie. Am Puls von Wissenschaft und Praxis“. Der DVGS ist Partner des Kongresses.
Hier gelangen Sie zum Programmflyer und hier zur allgemeinen Webseite: www.rehakongress.de

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Die Bewegungstherapie ist ein zentraler, wenn nicht der zentralste Bestandteil der medizinischen Rehabilitation. Ganz in diesem Zeichen veranstaltet die Deutsche Rentenversicherung Bund zusammen mit der Arbeitsgruppe „Bewegungstherapie“ der DGRW auch dieses Jahr wieder eine Fachtagung „Bewegungstherapie in der medizinischen Rehabilitation“. Die Tagung richtet sich dabei auch gezielt an Sport- und Bewegungstherapeut*innen sowie Physiotherapeut*innen.
Der DVGS wird sich intensiv an der Fachtagung beteiligen und stellt mit Vorstand Prof. Dr. Gerhard Huber auch einen der Hauptreferenten.
Hier finden Sie Hintergrund, Ankündigung und Programm.

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von Matthias Dreher

Was sind Nahrungsergänzungsmittel?

Nahrungsergänzungsmittel sind „spezifische Lebensmittel bzw. Kombinationen bestimmter, isolierter, aufbereiteter sowie hochkonzentrierter Mikro- und / oder Makronährstoffe, die in wissenschaftlich festgelegtem Mischungsverhältnis zueinander stehen und speziell nach gezielten Kriterien zusammengesetzt sind, um besondere Ernährungsanforderungen zu erfüllen“, definiert. (Diedrich, 2002, S.15). Die Präparate können in Form von z. B. Kapseln, Pastillen, Tabletten, Pillen und anderen ähnlichen Darreichungsformen, Pulverbeuteln, Flüssigampullen, Flaschen mit Tropfeinsätzen und ähnlichen Darreichungsformen von Flüssigkeiten und Pulvern zur Aufnahme in abgemessenen kleinen Mengen eingenommen werden und somit nahezu jede Art, Form und Konsistenz einnehmen (BVL, 2017). Dazu gehören unter anderen Vitamine, Mineralien, Aminosäuren und viele weitere Produktarten (National Institute of Health, 2013).  
Nahrungsergänzungsmittel sind kommerziell und ohne Rezept erwerblich und werden zusätzlich zur normalen Ernährung eingenommen. Die Werbeversprechen sind jedoch immer die gleichen und zielen grundsätzlich auf die Verbesserung des Gesundheitsstatutes, der Steigerung der kognitiven und körperlichen Leistungsfähigkeit, eine höhere Energieaufnahme, Gewichtsverlust und weitere gern gehörte Effekte ab (Knapik et. al. 2015).