Artikel bewerten
(6 Stimmen)

von Matthias Dreher

Was sind Nahrungsergänzungsmittel?

Nahrungsergänzungsmittel sind „spezifische Lebensmittel bzw. Kombinationen bestimmter, isolierter, aufbereiteter sowie hochkonzentrierter Mikro- und / oder Makronährstoffe, die in wissenschaftlich festgelegtem Mischungsverhältnis zueinander stehen und speziell nach gezielten Kriterien zusammengesetzt sind, um besondere Ernährungsanforderungen zu erfüllen“, definiert. (Diedrich, 2002, S.15). Die Präparate können in Form von z. B. Kapseln, Pastillen, Tabletten, Pillen und anderen ähnlichen Darreichungsformen, Pulverbeuteln, Flüssigampullen, Flaschen mit Tropfeinsätzen und ähnlichen Darreichungsformen von Flüssigkeiten und Pulvern zur Aufnahme in abgemessenen kleinen Mengen eingenommen werden und somit nahezu jede Art, Form und Konsistenz einnehmen (BVL, 2017). Dazu gehören unter anderen Vitamine, Mineralien, Aminosäuren und viele weitere Produktarten (National Institute of Health, 2013).  
Nahrungsergänzungsmittel sind kommerziell und ohne Rezept erwerblich und werden zusätzlich zur normalen Ernährung eingenommen. Die Werbeversprechen sind jedoch immer die gleichen und zielen grundsätzlich auf die Verbesserung des Gesundheitsstatutes, der Steigerung der kognitiven und körperlichen Leistungsfähigkeit, eine höhere Energieaufnahme, Gewichtsverlust und weitere gern gehörte Effekte ab (Knapik et. al. 2015).

Artikel bewerten
(0 Stimmen)

Aktualisierung Leitfaden Prävention vom 09. Januar 2017 –
Wichtige Änderungen zum Thema körperliche Aktivität und Bewegung

Der GKV-Leitfaden Prävention beinhaltet qualitative Kriterien für die Leistungen der Krankenkassen in der Primärprävention und betrieblichen Gesundheitsförderung, die für die Leistungserbringung vor Ort verbindlich gelten.

Artikel bewerten
(0 Stimmen)

Körperliche Aktivität bzw. Bewegung ist ein Querschnittsthema in der Gesundheitsversorgung, weil es eine evidenzbasierte Intervention für nahezu alle Zielgruppen darstellt.
Das beginnt in Prävention/Gesundheitsförderung und geht weiter in Akutbehandlung, Kuration, Rehabilitation und Pflege. Gesundheitssport und Sporttherapie erweisen sich dabei durch den Einsatz von Gruppenverfahren als hocheffizient (z. B. Stichwort „Reha-Mehrwert“).
Es ist ein aktuelles Ziel des DVGS, sich stärker dem Versorgungsmanagement zu widmen. Daher ist der DVGS Mitglied im DNVF geworden und wird dort zukünftig das Thema körperliche Aktivität und Bewegung vertreten.

Artikel bewerten
(5 Stimmen)

Die Klinik Bad Reichenhall der Deutschen Rentenversicherung Bayern Süd, Zentrum für Rehabilitation, Pneumologie und Orthopädie, gehört zu den führenden Rehabilitationskliniken in Deutschland.

In den beiden Bereichen Pneumologie/ Innere Medizin und Orthopädie werden 269 Patienten auf hohem Niveau mit allen erforderlichen diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten einer Schwerpunktklinik behandelt.

Die Klinik ist zertifiziert nach DIN EN ISO 9001:2008 und systemQM Reha und beschäftigtz.Z. knapp 200 Mitarbeiter/-innen.

Artikel bewerten
(11 Stimmen)

Vor kurzem ist das neue, einflussreiche Positionspapier der ADA zu körperlicher Aktivität und körperlichem Training erschienen. Dies sind die konkreten Empfehlungen (wörtlich übersetzt gemäß [1]):

Sedentäres Verhalten verringern ([1], S. 2066):

  • Alle Erwachsenen, speziell Personen mit Typ 2 Diabetes, sollten das Ausmaß an Zeit verringern, welches Sie täglich mit sedentärem Verhalten zubringen.
  • Längeres Sitzen sollte alle 30 Minuten mit Einheiten leichter Aktivität unterbrochen werden zur Verbesserung der Blutzuckersituation, zumindest bei Personen mit Typ 2 Diabetes.
  • Die beiden genannten Empfehlungen sind als zusätzlich zu betrachten und stellen damit keinen Ersatz dar für eine Erhöhung des Ausmaßes von strukturiertem körperlichen Trainings und von Bewegung, die nebenbei geschieht.
Artikel bewerten
(1 Stimme)

Weniger Sitzen bessert Blutzuckerwerte

14.11.2016, Hürth-Efferen – Die amerikanische Diabetes Gesellschaft (American Diabetes Association - ADA) hat kürzlich ihre Empfehlungen zu körperlicher Aktivität und körperlichem Training für Diabetes-Patienten aktualisiert [1]. Die wesentliche Neuerung: Diabetiker sollen ihre sitzenden Phasen verkürzen und diese regelmäßig alle 30 Minuten durch leichte körperliche Aktivität unterbrechen. Bisher galt die Devise, alle 90 Minuten aktiv zu sein. Der Deutsche Verband für Gesundheitssport und Sporttherapie e. V. (DVGS) begrüßt anlässlich des heutigen Weltdiabetestags diese neue Empfehlung ausdrücklich. Studien haben hinlänglich belegt, dass schon leichte körperliche Aktivität und Bewegung zur Vorbeugung und Behandlung von Diabetes wirksam sind. Leider finden diese Ergebnisse in Deutschland in der Medizin kaum Beachtung. Das muss sich ändern, fordert der DVGS. Weiterlesen.

Artikel bewerten
(3 Stimmen)

baumann mg 0408DVGS Vorstand PD Dr. Freerk Baumann hat den Forschungspreis Komplementärmedizin 2016 der NATUM erhalten (Naturheilkunde, Akupunktur, Umwelt- und Komplementärmedizin e. V.) für eine Studie zu den Auswirkungen eines individualisierten Bewegungsprogramms auf körperliche Aktivität und Fatigue bei Brustkrebspatientinnen. Weitere Informationen hier.

Artikel bewerten
(0 Stimmen)

Die Zentrale Prüfstelle Prävention (ZPP) hat nach eingehender Prüfung das Bewegungsprogramm des DVGS "Prävention von Brustkrebs - Ein Bewegungsprogramm mit dem Schwerpunkt Ganzkörperkräftigungstraining" zertifiziert. Damit bescheinigt die ZPP, dass das Programm dem Leitfaden Prävention entspricht. Die Zertifizierung gilt für Lizenzinhaber "Sporttherapie in der Onkologie".

Artikel bewerten
(11 Stimmen)

In der kommenden Ausgabe der Zeitschrift Bewegungstherapie und Gesundheitssport liefern Prof. Gerhard Huber und Max Köppel aus Heidelberg ein Update zu Typ 2 Diabetes, körperlicher Aktivität und molekularen Wirkmechanismen*. Hier drucken wir erste Auszüge:

Nach Angaben der „Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland“ (DEGS1, 2008–2011) wurde bei 7,2% der Erwachsenen in Deutschland zwischen 18 und 79 Jahren jemals ein Diabetes diagnostiziert [4]. (…) Die Dunkelziffer wird je nach Untersuchungsmethode auf weitere 2-7 % geschätzt. Allerdings zeigen diese Daten eine erhebliche Varianz. In regionalen Surveys liegt die Diabetesprävalenz zwischen 5,8% und 12% [5]. In einer Krankenkassenstichprobe von über 300 000 Versicherten wurden 9,8% über mindestens drei Quartale Antidiabetika verordnet. Unbestritten ist die Zunahme allein schon durch den demographischen Wandel. In der Altersgruppe zwischen 70 und 79 Jahren liegt die Prävalenz bei 22% [6].(…)

Artikel bewerten
(0 Stimmen)

therapie Leipzig 2017Vom 16. bis 18. März 2017 wird Leipzig wieder zum Treffpunkt für Physio- und Ergotherapeuten, Logopäden, Ärzte sowie Sporttherapeuten, Übungsleiter und Trainer aus dem Reha- und Gesundheitssport. Als Fachmesse mit Kongress für Therapie, medizinische Rehabilitation und Prävention ist die therapie Leipzig alle zwei Jahre die führende Informationsplattform und zugleich größte Fortbildungsveranstaltung der Branche in Deutschland.

Zur Fachmesse werden mehr als 300 Aussteller aus dem In- und Ausland erwartet. Sie präsentieren ein breites Spektrum an Therapie- und Rehabilitationsgeräten, Hilfsmitteln, Trainingsgeräten sowie Wellnessprodukten und geben wichtige Impulse für Investitionsentscheidungen. Abgerundet wird das umfassende Ausstellungsangebot erneut durch zahlreiche Sonderschauen, Fachforen und Aktionsflächen sowie das bewährte Partnerland-Konzept. So werden 2017 erstmals niederländische Unternehmen auf einem Gemeinschaftsstand über ihr Leistungsangebot informieren.