Vom 20.-21.09.12 fand in Leipzig die 15. Jahrestagung der dvs-Kommission Gesundheit unter dem Motto „Ressource Bewegung – Herausforderungen für das Gesundheits- und Sportsystem sowie Wissenschaft“ statt. Ausrichter war das Institut für Gesundheitssport und Public Health der Sportwissenschaftlichen Fakultät der Universität Leipzig unter der Leitung von Frau Prof. Dr. Petra Wagner... Weiterlesen ( PDF)

6. Oktober 2011 in Frankfurt am Main | Eingebettet in den 42. Deutschen Sport-ärztekongress in Frankfurt/Main vom 6. - 8. Oktober 2011

frankfurt2011Körperliche Aktivität und Sport stehen in direktem Zusammenhang zu den heute weit verbreiteten chronischen Erkrankungen. Die Zunahme dieser von Lebensweise und demografischem Wandel abhängigen Erkrankungen stellen Gesundheitssystem und Wissenschaft vor neue Herausforderungen. Dabei geht es einerseits darum, die vielfach nachgewiesene stark positive Wirkung körperlicher Aktivität für die Gesundheitsversorgung zielgerichtet nutzbar zu machen. Andererseits bedürfen die vielschichtigen Facetten der Bewegung bei verschiedenen Gesundheitsproblemen tiefer gehender Erforschung.

img src="/images/files/logo_dgsp.gif" alt="logo dgsp" width="200" style="margin: 0px 10px 10px 0px; float: left;" />Die Bewegung ist im deutschen Gesundheitswesen als präventive Maßnahme die am meisten unterschätzte Komponente, wie sich an der Zunahme von Übergewicht in der Bevölkerung deutlich zeigt. Stimmen Sie dieser Einschätzung zu? Warum wird Sport und Bewegung in der Prävention noch so wenig eingesetzt?

Abstracteinreichung bis 15. April

hstag

Seit Januar können Beiträge für den 20. Sportwissenschaftlichen Hochschultag in Halle (Saale) online eingereicht werden. Über den Punkt Abstract-Management haben Sie die Möglichkeit, nach erfolgreicher Registrierung, ihre Tagungsbeiträge einzureichen. Wichtig: Für die Teilnahme am Hochschultag erfolgt eine gesonderte Anmeldung! Alle Informationen hierzu finden Sie unter www.dvs2011.de/beitragsanmeldung.php

pfeiferDie Bewegungstherapie hat in der Rehabilitationswissenschaft eine weitere deutliche Aufwertung erfahren. Beim jährlich stattfindenden und wichtigsten wissenschaftlichen Reha-Kongress in Deutschland konnte erstmals die 2007 gegründete „Arbeitsgruppe (AG) Bewegungstherapie“ in der Deutschen Gesellschaft für Rehabilitationswissenschaft mit eigenen Referatsvorträgen und einem Arbeitskreis aktiv geworden. „Man hat endlich verstanden, welche wichtige Rolle die Bewegungstherapie spielt“, meinte Prof. Dr. Klaus Pfeifer (Universität Erlangen).

Der Sprecher der Arbeitsgemeinschaft empfindet es als eine Würdigung der Aktivitäten seiner Gruppe, dass für das Thema Bewegungstheorie prominent Platz eingeräumt wurde. „Unsere Mitglieder konnten beim Reha-Update die Teilnehmer der Tagung über den aktuellen Stand der Arbeit informieren und im Arbeitskreis über die neuesten wissenschaftlichen Beiträge referieren“, sagte Prof. Pfeifer.  Zu den Vertretern des DVGS in der AG gehören neben Prof. Dr. Klaus Pfeifer auch Prof. Dr. Klaus Schüle, Prof. Dr. Gerhard Huber und Angelika Baldus.

Allgemeines Ziel des Kolloquiums, das von der Deutschen Rentenversicherung Bund, der Deutschen Gesellschaft für Rehabilitationswissenschaften (DGRW) und einem regionalen Rentenversicherungsträger veranstaltet wird, ist die wissenschaftlich fundierte Weiterentwicklung der Rehabilitation. Laut Auskunft der Deutschen Rentenversicherung fallen ca. 60 Prozent aller therapeutischen Leistungen in den Bereich der Bewegungstherapie.

 

baldusIm Zuge des „Megatrends Gesundheit“ wird das Gesundheitswesen zu einem der größten Arbeitsmärkte. Wirtschaftsexperten sprechen bereits von der „Lokomotive Gesundheit“. Hiervon profitieren auch qualifizierte Bewegungsfachkräfte. Die Geschäftsführerin des Deutschen Verbandes für Gesundheitssport und Sporttherapie (DVGS), Angelika Baldus, wird auf der Jahrestagung der Kommission Gesundheit der Deutschen Vereinigung für Sportwissenschaft (dvs) vom 30. September bis zum 1. Oktober 2010 in Vechta über die neuesten Entwicklungen auf dem gesundheitsorientierten Arbeitsmarkt referieren und einen eigenen Workshop dazu anbieten.