Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) bekommt mit Frau Dr. Heidrun Thaiss nach fast 30 Jahren eine neue Direktorin. Im Interview mit dem Ärzteblatt spricht Frau Dr. Thaiss verschiedene Themen an: u.a. aktuelle Herausforderungen für die BZgA, Nachhaltigkeit in Prävention und Gesundheitsförderung und die Zunahme chronischer Erkrankungen bei Kindern. Weiterlesen.

Wer viel sitzt, hat ein höheres Risiko für Herz-Erkrankungen, Krebs, Diabetes und frühen Tod. Selbst Ausgleichssport kann die Risiken nicht ganz kompensieren. Das bestätigt eine Metaanalyse. Weiterlesen.

Der Durchschnittsdeutsche sitzt 7,5 Stunden am Tag. Die meiste Zeit verbringt er dabei vor dem Fernseher. Die gesundheitlichen Folgen sind fatal. Doch der Wille, den eigenen Lebensstil zu ändern, fehlt bei vielen. Weiterlesen.

Pünktlich zum 1. Januar des neuen Jahres trat die 6. Auflage der Klassifikation therapeutischer Leistungen (KTL 2015) in Kraft und ersetzt damit die 5. Auflage der KTL aus dem Jahr 2007. Während einer einjährigen Übergangsfrist sind beide KTL Versionen zugelassen.
Seit dem Jahr 1997 verwendet die Deutsche Rentenversicherung (DRV) die KTL als Instrumentarium um therapeutische Prozesse in der medizinischen Reha zu dokumentieren und zu bewerten [1]. Die KTL gilt sowohl in der ambulanten, wie in der stationären Rehabilitation und ist ebenso bei Erwachsenen, wie auch bei Kindern und Jugendlichen anzuwenden [2].

Genf – Die Prävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs, Diabetes und chro­nische Atemwegserkrankungen muss nicht teuer sein. Nach Ansicht der Weltgesund­heitsorganisation (WHO) reichen ein bis 3 US-Dollar am Tag pro Einwohner, um die Zahl nicht-übertragbarer Erkrankungen deutlich zu senken. Ein „Global Status Report“ erklärt, wie dies gehen könnte. Weiterlesen.

joggingAls „gravierend" beschrieb die Frankfurter Allgemeine Zeitung letzten Freitag die Folgen der „Volkskrankheit" Diabetes in einer extra Verlagsbeilage „Diabetes in Deutschland". Dies gelte aus individueller, gesellschaftlicher und finanzieller Sicht [1].

In einem Interview mit dem Vorstandsvorsitzenden der DAK-Gesundheit, Prof. Dr. Rebscher, suchen die Autoren nach Lösungen (www.genios.de/presse-archiv/artikel/FAZ/20141121/interview-mit-herbert-rebscher-prae/FD120141121_vbl_01_6.html). Auf die Frage nach integrierten Versorgungskonzepten stellt Prof. Rebscher zuallererst die speziell für Diabetiker entwickelten Bewegungsprogramme heraus, die aus der Kooperation DVGS und DAK-Gesundheit entstanden sind [1].

Berlin – Das neue Präventionsgesetz ist zwar grundsätzlich begrüßenswert, weil es die Leistungen zur Gesundheitsförderung, zur Prävention und zur Früherkennung von Erkrankungen verbessert, aber es greift noch zu kurz. Das kritisiert die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) in ihrer Stellungnahme zu dem Gesetz, das heute in einer nicht öffentlichen Anhörung im Bundesgesundheitsministerium diskutiert wurde. Es sieht unter anderem vor, die Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen für die Prävention ab 2016 um rund 500 Millionen Euro zu erhöhen. Weiterlesen.

Berlin – Der Dachverband Anthroposophische Medizin in Deutschland (DAMiD) und der Kneipp-Bund haben die im Präventionsgesetz geplante Stärkung der Gesundheits­förderung in den Lebenswelten begrüßt. Diese Fokussierung sei zu begrüßen, da Prävention nur dann erfolgreich sein könne, wenn sie zum selbstverständlichen Bestandteil des Alltags werde, erklärten beide Verbände anlässlich des Kongresses „Zukunft Prävention 2014", den sie heute zusammen mit der Barmer GEK in Berlin durchführten. Zugleich findet heute im Gesundheitsministerium eine Anhörung zum geplanten Präventionsgesetz statt. Weiterlesen.