Fall: Meine Stadt/Bundesland untersagt per Allgemeinverfügung/Erlass Veranstaltungen z. B. Seminare und empfiehlt die Reduzierung von sozialen Kontakten sowie eine Reduzierung der Reisetätigkeit zur Vermeidung von Infektionen. Wie Ist Ihre Einschätzung?

Zurzeit ist noch nicht konkret geklärt, ob und wie eine Entschädigung bei Selbstständigen oder Freiberuflern geregelt wird. Sobald dies bekannt ist, wird der DVGS die Infos an Sie weitergeben.

Laut Bundesfinanzminister Olaf Scholz in den Tagesthemen ist im Gespräch, dass es spezielle Kredite in Verbindung mit der Kreditanstalt für Wiederaufbau KfW zur Überbrückung von finanziellen Einbußen geben soll.
Werden Veranstaltungen wie Bildungsangebote (z. B. Seminare oder Schulungen) nach einem Erlass untersagt, sollten die entsprechenden vorgenommenen Buchungen von Seminaren, Hotels und Reisen für Schadensersatzansprüche dokumentiert werden. Es ist zurzeit noch nicht definiert, an wen man diese zu stellen hat.

Laut Aussage der Deutschen Bahn erstattet diese zurzeit nicht genutzte Fahrkarten ausnahmsweise sogar die der Sparpreistickets. www.bahn.de

Auch viele Hotels sind derzeit recht kulant bei Stornierungen.

Im Übrigen gab und gibt es grundsätzlich die Möglichkeit bei der Buchung von Seminaren selber eine Rücktrittsversicherung abzuschließen, um das finanzielle Risiko bei Nichtantritt durch Krankheit des Seminars zu minimieren.

Stand: 18.03.2020