Psychosoziales Modul / Entspannung

Psychosoziale Kompetenzen in der Bewegungs- und Sporttherapie, 45 UE

 

Lehrabschnitt 1:
Lehrabschnitt 2:

27.06.2020 bis 29.06.2020
04.07.2020  bis 05.07.2020
Kursort Hamburg
Kurskosten

540 € für DVGS-Mitglieder
720 € für Nichtmitglieder

HINWEIS:

Dieser Lehrgang

  • kann von allen interessierten Bewegungsfachkräften besucht werden
  • ist als Refresherkurs zur Verlängerung aller bestehenden Lizenzen anrechenbar
  • richtet sich im Besonderen an AbsolventInnen von Fachschulen und Universitäten, die vor dem Jahr 2018 ihre Ausbildung begonnen haben und dementsprechend als Anerkennungsvoraussetzung für das Zertifikat zum „Sport-/Bewegungstherapeut DVGS“, das Psychosoziale Modul obligat belegt haben müssen.
  • Bei entsprechenden Nachweisen über fundierte Kenntnisse in Entspannungsverfahren (insb. PME) ist ein Erwerb der DVGS-Entspannungslizenz möglich.
Anmeldung

peter.holona@hamburg.de

Mehr Informationen

In den letzten Jahren ist in der Prävention und Rehabilitation eine zunehmende Sensibilisierung für psychosomatische und somatopsychische Zusammenhänge zu beobachten. Insgesamt gilt, dass sich viele therapeutische Methoden künftig stärker an psychosomatischen Verständnismodellen orientieren werden.

Aktuelle Forschungsergebnisse – insbesondere aus den Neurowissenschaften – zeigen, dass für eine gelingende therapeutische Veränderung neben biologischen Faktoren vor allem auch störungs- und indikationsübergreifende psychologische Wirkmechanismen relevant sind, welche sich in der Sport- und Bewegungstherapie in besonderer Form realisieren lassen.

Diese Veranstaltung vermittelt grundlegende psychosoziale Kenntnisse und Kompetenzen, die auf die bewegungs- und sporttherapeutische Praxis bezogen sind und die erfahrungsgemäß über die Möglichkeiten des Kompetenzerwerbs an Fachschulen und an Hochschulen hinausgehen. Es werden Schlüsselkompetenzen für die Bewegungs- und Sporttherapie in Richtung psychosoziale Selbst- und PatientInnenwahrnehmung, Copingstrategien, sporttherapeutische Gestaltung von Einzelkontakten, als auch gruppendynamischer Prozesse, Kommunikation und Verhaltensmodifikation gefördert.

Alle Inhalte werden intermedial vermittelt durch Vorträge, Filmbeiträge, Diskussionen, Kleingruppenarbeit, Wahrnehmungsübungen, Selbsterfahrungen und Praxisbeispiele der Teilnehmenden.

Inhaltsübersicht:

  • Konsistenz und Inkonsistenz der vier Grundbedürfnisse – Neurobiologische Regulation der Grundbedürfnisse – Schlussfolgerungen für die Bewegungs- und Sporttherapie
  • Neurobiologie des Erlebens und Verhaltens – Neurobiologie, Psychosomatik und Verhaltensmodifikation
  • Neurobiologie der Stress-Entwicklung und der Stress-Regulation – Entstehung und Bedeutung von chronischem Stress – Zusammenhänge mit der Regulation der Grundbedürfnisse
  • Erschöpfungszustände, depressive Verstimmungen, Angst und chronische Schmerzen als die am häufigsten auftretenden Begleiterscheinungen im therapeutischen Kontext – Coping-Strategien zur Anwendung in der Bewegungs- und Sporttherapie und zur eigenen Stabilisierung der Bewegungs- und SporttherapeutInnen
  • Kommunikation und Gesprächsführung in der Bewegungs- und Sporttherapie – Reflexionen und Übungen zur Wahrnehmung und Gestaltung der kommunikativen Bezugsebene (Hör- und Sprachstile, Klientenzentrierte Grundhaltung und Strukturen der Transaktionsanalyse)
  • Einordnung der psychosozialen Kompetenzen für die Anwendung von Entspannungsverfahren
  • Fallbesprechungen und Umgang mit schwierigen Situationen: Konkretes Anwenden des Erlernten auf Praxiserfahrungen der Teilnehmenden

Datum, Uhrzeit 04.07.2020

Psychosoziale Kompetenzen in der Bewegungs- und Sporttherapie, 45 UE

 

Lehrabschnitt 1:
Lehrabschnitt 2:

26.09.2020 bis 27.09.2020
03.10.2020 bis 05.10.2020
Kursort Hamburg
Kurskosten

540 € für DVGS-Mitglieder
720 € für Nichtmitglieder

HINWEIS:

Dieser Lehrgang

  • kann von allen interessierten Bewegungsfachkräften besucht werden
  • ist als Refresherkurs zur Verlängerung aller bestehenden Lizenzen anrechenbar
  • richtet sich im Besonderen an AbsolventInnen von Fachschulen und Universitäten, die vor dem Jahr 2018 ihre Ausbildung begonnen haben und dementsprechend als Anerkennungsvoraussetzung für das Zertifikat zum „Sport-/Bewegungstherapeut DVGS“, das Psychosoziale Modul obligat belegt haben müssen.
  • Bei entsprechenden Nachweisen über fundierte Kenntnisse in Entspannungsverfahren (insb. PME) ist ein Erwerb der DVGS-Entspannungslizenz möglich.
Anmeldung

peter.holona@hamburg.de

Mehr Informationen

In den letzten Jahren ist in der Prävention und Rehabilitation eine zunehmende Sensibilisierung für psychosomatische und somatopsychische Zusammenhänge zu beobachten. Insgesamt gilt, dass sich viele therapeutische Methoden künftig stärker an psychosomatischen Verständnismodellen orientieren werden.

Aktuelle Forschungsergebnisse – insbesondere aus den Neurowissenschaften – zeigen, dass für eine gelingende therapeutische Veränderung neben biologischen Faktoren vor allem auch störungs- und indikationsübergreifende psychologische Wirkmechanismen relevant sind, welche sich in der Sport- und Bewegungstherapie in besonderer Form realisieren lassen.

Diese Veranstaltung vermittelt grundlegende psychosoziale Kenntnisse und Kompetenzen, die auf die bewegungs- und sporttherapeutische Praxis bezogen sind und die erfahrungsgemäß über die Möglichkeiten des Kompetenzerwerbs an Fachschulen und an Hochschulen hinausgehen. Es werden Schlüsselkompetenzen für die Bewegungs- und Sporttherapie in Richtung psychosoziale Selbst- und PatientInnenwahrnehmung, Copingstrategien, sporttherapeutische Gestaltung von Einzelkontakten, als auch gruppendynamischer Prozesse, Kommunikation und Verhaltensmodifikation gefördert.

Alle Inhalte werden intermedial vermittelt durch Vorträge, Filmbeiträge, Diskussionen, Kleingruppenarbeit, Wahrnehmungsübungen, Selbsterfahrungen und Praxisbeispiele der Teilnehmenden.

Inhaltsübersicht:

  • Konsistenz und Inkonsistenz der vier Grundbedürfnisse – Neurobiologische Regulation der Grundbedürfnisse – Schlussfolgerungen für die Bewegungs- und Sporttherapie
  • Neurobiologie des Erlebens und Verhaltens – Neurobiologie, Psychosomatik und Verhaltensmodifikation
  • Neurobiologie der Stress-Entwicklung und der Stress-Regulation – Entstehung und Bedeutung von chronischem Stress – Zusammenhänge mit der Regulation der Grundbedürfnisse
  • Erschöpfungszustände, depressive Verstimmungen, Angst und chronische Schmerzen als die am häufigsten auftretenden Begleiterscheinungen im therapeutischen Kontext – Coping-Strategien zur Anwendung in der Bewegungs- und Sporttherapie und zur eigenen Stabilisierung der Bewegungs- und SporttherapeutInnen
  • Kommunikation und Gesprächsführung in der Bewegungs- und Sporttherapie – Reflexionen und Übungen zur Wahrnehmung und Gestaltung der kommunikativen Bezugsebene (Hör- und Sprachstile, Klientenzentrierte Grundhaltung und Strukturen der Transaktionsanalyse)
  • Einordnung der psychosozialen Kompetenzen für die Anwendung von Entspannungsverfahren
  • Fallbesprechungen und Umgang mit schwierigen Situationen: Konkretes Anwenden des Erlernten auf Praxiserfahrungen der Teilnehmenden

Datum, Uhrzeit 03.10.2020