„Regelmäßige körperliche Aktivität (…) hat einen bedeutenden Einfluss in der Prävention, aber auch in der Behandlung und Rehabilitation von Krebserkrankungen“. So schreiben PD Dr. Baumann und Kollegen einleitend in ihrem umfassenden Fachbuch „Sport und körperliche Aktivität in der Onkologie“ [1]. Aus Sicht der Wissenschaft wird diese These immer noch weiter untermauert. Hierfür dienen Forschern sowohl Daten aus Studien mit Menschen als auch mit Tieren.

Unter der wissenschaftlichen Leitung von Dr. Robert Nechwatal wird vom 11. bis 12. Mai 2016 der nächste RehaKongress der RehaZentren Baden-Württemberg stattfinden. In den Bereichen Rheumatologie und Orthopädie erwartet die BesucherInnen ein Mix aus Vorträgen, Workshops und einer Podiumsdiskussion mit einem interdisziplinären Kreis von ReferentInnen.

Wiesbaden – Das Gesundheitswesen wird als Arbeitgeber immer wichtiger. Ende 2014 waren 5,2 Millionen Beschäftigte in der Branche registriert und damit rund 102.000 oder zwei Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Diese Zahlen hat das Statistische Bundesamt heute mitgeteilt. Weiterlesen.

Berlin, 21. Januar 2016 – Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat das strukturierte Behandlungsprogramm (Disease-Management-Programm, DMP) für Patientinnen und Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 in allen wesentlichen Punkten aktualisiert. Einen entsprechenden Beschluss fasste der G-BA am Donnerstag in Berlin. Derzeit werden rund 4 Millionen Versicherte nach den Vorgaben des DMP Diabetes mellitus Typ 2 betreut.

Motto: Gemeinsam | Aktiv

Das Thema Bewegung hat in den letzten Jahren eine immer stärkere Bedeutung als therapeutisches Mittel in der Behandlung der Symptomatik der Multiplen Sklerose bekommen.
In Gesprächen mit Betroffenen zeigte sich aber häufig, dass ein hoher Informationsbedarf bezüglich der Ausführung von körperlich-sportlicher Aktivität und Training existiert. Vor allem aber können meist kaum passende Angebote, Ansprechpartner oder Gleichgesinnte (Trainingspartnerschaften, Sport-Treffs etc.) für körperlich-sportliche Aktivität gefunden werden. Gleichzeitig gibt es aber viele Beispiele, die Bewegungsangebote haben, Ausflüge organisiert werden und Vorträge gehalten werden.
Mit dieser Plattform soll die Möglichkeit geschaffen werden, dass Menschen mit MS, aber auch Anbieter von verschiedenen Bewegungsangeboten die Möglichkeit bekommen sich auszutauschen, ihre Fragen, ihr Wissen und ihre Erfahrungen in eine deutschlandweite Gemeinschaft einzubringen.

Was passiert in der Bewegungstherapie innerhalb der medizinischen Rehabilitation in Deutschland?

Bewegungstherapie ist das umfangsstärkste Behandlungselement innerhalb der Rehabilitation chronischer Erkrankungen. Dennoch steht bislang ein vergleichsweise geringes Wissen zur Verfügung wie Bewegungstherapie in der deutschen Rehabilitationspraxis tatsächlich realisiert wird. Im Rahmen des Forschungsprojekts "Bewegungstherapie in der medizinischen Rehabilitation (BewegtheReha)“ soll der Status Quo der bewegungstherapeutischen Versorgung bestimmt werden.

Anfang dieser Woche hat sich in Sachen Gesundheitspolitik etwas Wichtiges ereignet: In der Bundeshauptstadt hat sich die so genannte „Nationale Präventionskonferenz“ konstituiert. Vorgesehen vom Gesetzgeber (§§ 20d und 20e SGB V) seit der Verabschiedung des Präventionsgesetzes (DVGS.de berichtete: www.dvgs.de/aktuelles/dvgs-aktuell/432-menschen-zu-einer-gesunden-lebensweise-mit-genug-bewegung-bringen.html), hat die Konferenz das Ziel, eine nationale Präventionsstrategie umzusetzen und fortzuschreiben. Letztere wird von Krankenkassen, Pflegekassen, den Trägern der gesetzlichen Rentenversicherung und der gesetzlichen Unfallversicherung entwickelt.

„Kaum in der Lehre, schon krank“ lautet der Titel eines Artikels von Anke Henrich in der Wirtschaftswoche. Darin beschreibt die Autorin anhand des AOK-Fehlzeitenreports 2015, dass viele Auszubildende in Deutschland körperliche und psychische Beschwerden haben und keinen gesundheitsförderlichen Lebensstil führen. Bewegungsmangel steht dabei ganz oben, aber auch ungesunde Ernährungsgewohnheiten und häufiger Schlafmangel sind nicht förderlich für die Gesundheit der jungen Leute. Weiterlesen.

Wie das Ärzteblatt berichtet, hat sich die Universitätsmedizin in Greifswald entschlossen, der Rückengesundheit ihrer Mitarbeiter etwas Gutes zu tun. Und wer könnte hier bei der Gesundheitsförderung besser intervenieren als Sporttherapeuten? Im Rückenzentrum in Greifswald hat die Hochschule kompetente Unterstützung gefunden. Das ganze Projekt ist auch in Kooperation mit einer Betriebskrankenkasse entstanden.
Zum Artikel im Ärzteblatt gelangen Sie hier.