Die Plattform Ernährung und Bewegung e.V. (peb) hat einen Praxis-Leitfaden veröffentlicht, der Kitas auf dem Weg zur einem gesundheitsfördernden Kita-Alltag unterstützt. Denn die Kita nimmt eine Schlüsselrolle hinsichtlich der Grundlagen und Anreize für einen gesunden Lebensstil mit  ausgewogener Ernährung sowie regelmäßiger und ausreichender Bewegung  ein.  

In seiner Videokolumne bei sueddeutsche.de weist der Arzt und Journalist Werner Bartens auf drastische Weise daraufhin, wie schlimm das Dauersitzen für uns Menschen ist und dass es gar die Verkalkung der Herzkranzgefäße vorantreibt. Auf verständliche Weise gibt Bartens die Ergebnisse von Studien der letzten Jahre wieder und liefert in diesem Zuge auch niedrigschwellige Empfehlungen zum Bewegungsverhalten.

Hören Sie gut zu: http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/der-naechste-bitte-sitzen-1.2477947

Auch auf dvgs.de hatten wir uns dem „sitzenden Lebensstil“ bereits angenommen, z. B. hier: http://www.dvgs.de/aktuelles/dvgs-aktuell/386-zeit-zum-aufstehen.html

Capital4 HealthOb Schulkinder, Jugendliche, junge und ältere Erwachsene, körperliche Inaktivität ist über die gesamte Lebensspanne hinweg weit verbreitet. Dabei gibt es in den unterschiedlichen Lebensphasen immer wieder Situationen, die es Menschen erschweren oder vereinfachen, körperlich aktiv zu werden.

Wenn es um die dramatische Zunahme von Übergewicht und Adipositas geht, so sind es meistens die USA über die gesprochen wird. Mancher Europäer, so kann vermutet werden, schaut gar ein wenig auf die US-Amerikaner herab in dieser Sache. Stammen nicht selbst die größten Errungenschaften des Nicht-Bewegens wie ein „Drive-in“ für so ziemlich alles, auch für Kirchen und Apotheken, aus den Vereinigten Staaten?

In der englischen Zeitschrift „The Guardian“ ist ein Beitrag erschienen der die positiven Auswirkungen regelmäßigen Tanzens bei Personen mit der Parkinson-Krankheit betont und die Ausbildung von Tanzlehrern in den Fokus rückt.

Der DVGS ist im Januar 2004 der BAR Gesamtrahmenvereinbarung für den Rehabilitationssport beigetreten und engagiert sich seit dem als Rahmenpartner für seine Rehasport-Anbieter. Der DVGS möchte mit seinen Mitgliedern das Spektrum der Versorgungskette gestalten und mit einem zukünftigen bundesweiten Netz für eine hohe Qualität und mehr Nachhaltigkeit sorgen.

„Gesundes Training: Hart aber kurz“, so prägnant und vielleicht zunächst irritierend betitelt Spiegel Online einen aktuellen Artikel zur Gesundheitswirkung von körperlichem Training in Abhängigkeit von dessen Intensität und Länge. Der Autor ist hat sich zu diesem Thema einen Überblick über verschiedene Studien verschafft und lässt sowohl den Münchner Sportmediziner Martin Halle, als auch Jörn Rittweger vom Institut für Weltraummedizin aus Köln zu Wort kommen. Das Fazit dürfte reichlich Diskussionsstoff bieten, aber lesen Sie selbst: Weiterlesen.

Es sind meistens gerade die Personen, denen Bewegung am meisten gesundheitlich nutzen würde, die einen inaktiven Lebensstil haben. Soweit, so bekannt.
Starkes Übergewicht und chronische Erkrankungen wie Arthrose sind zunächst in gewissem Maße verständliche Barrieren gegenüber körperlicher Aktivität. Dass es diese allerdings zu überwinden gilt und warum das so sinnvoll ist, hat Jörg Römer bei Spiegel Online niedergeschrieben. Unter dem Titel „Fit sein kann jeder“ fragt Römer, wie Menschen mit Beschwerden die „passende Bewegungsart“ finden.

Der Artikel ist ein Plädoyer dafür, aktiv zu werden. Unter anderem wird mit dem Vorurteil aufgeräumt, dass Laufen sich zwangsläufig negativ auf die Kniegelenke auswirkt. Außerdem werden „realistische Ziele“ und der „Spaßfaktor“ thematisiert. Sogar der potenzielle Aufschub einer Gelenkoperation bei Arthrose durch körperliches Training wird angesprochen.

Römer zitiert einen Arzt mit den Worten „Es geht darum, Sport langfristig als Lebensstil zu etablieren“. Vielleicht muss es nicht immer gleich der „Sport“ sein, sondern es reicht auch schon „Bewegung“, aber bzgl. des langfristigen Lebensstils kann man dem nur ausdrücklich beipflichten!
Zum Artikel auf Spiegel Online gelangen Sie hier: Weiterlesen.

Was die Auswirkungen angeht, so fallen einem bei Diabetes viele Schreckensszenarien ein. Demenz dürfte dabei nicht das Erste sein, was den meisten in den Sinn kommt. In einem eindrucksvollen Artikel beschreibt Nicola von Lutterotti in der Frankfurter Allgemeinen allerdings wie verheerend sich Diabetes, besonders in Kombination mit einer Depression, auf das Demenzrisiko auswirkt.

Die Triade Diabetes, Depression und Demenz veranschaulicht besonders deutlich die vielfältigen Wirkungen körperlicher Aktivität. Die Autorin des Artikels beschreibt dies, indem sie schreibt: „So schützt regelmäßige Bewegung nicht nur vor Diabetes, sondern sie wirkt außerdem Depressionen entgegen und verringert darüber hinaus das Risiko für eine Demenz.“

Zum Artikel der Frankfurter Allgemeinen gelangen Sie hier: Weiterlesen.

Leipzig. Vieles wurde thematisiert auf dem 5. Leipziger Symposium „Ambulante Rehabilitation in Deutschland", welches vom Bundesverband ambulanter medizinischer Rehabilitationszentren auf der Messe therapie Leipzig 2015 am 20. März ausgerichtet wurde. Unter anderem standen das neue Präventionsgesetz sowie Aspekte von Qualitätsmanagement und -sicherung im Fokus. Auch wurde z. B. das Konzept der verhaltensmedizinisch orthopädischen Rehabilitation (VMO) vorgestellt.