In der englischen Zeitschrift „The Guardian“ ist ein Beitrag erschienen der die positiven Auswirkungen regelmäßigen Tanzens bei Personen mit der Parkinson-Krankheit betont und die Ausbildung von Tanzlehrern in den Fokus rückt.

Der DVGS ist im Januar 2004 der BAR Gesamtrahmenvereinbarung für den Rehabilitationssport beigetreten und engagiert sich seit dem als Rahmenpartner für seine Rehasport-Anbieter. Der DVGS möchte mit seinen Mitgliedern das Spektrum der Versorgungskette gestalten und mit einem zukünftigen bundesweiten Netz für eine hohe Qualität und mehr Nachhaltigkeit sorgen.

„Gesundes Training: Hart aber kurz“, so prägnant und vielleicht zunächst irritierend betitelt Spiegel Online einen aktuellen Artikel zur Gesundheitswirkung von körperlichem Training in Abhängigkeit von dessen Intensität und Länge. Der Autor ist hat sich zu diesem Thema einen Überblick über verschiedene Studien verschafft und lässt sowohl den Münchner Sportmediziner Martin Halle, als auch Jörn Rittweger vom Institut für Weltraummedizin aus Köln zu Wort kommen. Das Fazit dürfte reichlich Diskussionsstoff bieten, aber lesen Sie selbst: Weiterlesen.

Es sind meistens gerade die Personen, denen Bewegung am meisten gesundheitlich nutzen würde, die einen inaktiven Lebensstil haben. Soweit, so bekannt.
Starkes Übergewicht und chronische Erkrankungen wie Arthrose sind zunächst in gewissem Maße verständliche Barrieren gegenüber körperlicher Aktivität. Dass es diese allerdings zu überwinden gilt und warum das so sinnvoll ist, hat Jörg Römer bei Spiegel Online niedergeschrieben. Unter dem Titel „Fit sein kann jeder“ fragt Römer, wie Menschen mit Beschwerden die „passende Bewegungsart“ finden.

Der Artikel ist ein Plädoyer dafür, aktiv zu werden. Unter anderem wird mit dem Vorurteil aufgeräumt, dass Laufen sich zwangsläufig negativ auf die Kniegelenke auswirkt. Außerdem werden „realistische Ziele“ und der „Spaßfaktor“ thematisiert. Sogar der potenzielle Aufschub einer Gelenkoperation bei Arthrose durch körperliches Training wird angesprochen.

Römer zitiert einen Arzt mit den Worten „Es geht darum, Sport langfristig als Lebensstil zu etablieren“. Vielleicht muss es nicht immer gleich der „Sport“ sein, sondern es reicht auch schon „Bewegung“, aber bzgl. des langfristigen Lebensstils kann man dem nur ausdrücklich beipflichten!
Zum Artikel auf Spiegel Online gelangen Sie hier: Weiterlesen.

Was die Auswirkungen angeht, so fallen einem bei Diabetes viele Schreckensszenarien ein. Demenz dürfte dabei nicht das Erste sein, was den meisten in den Sinn kommt. In einem eindrucksvollen Artikel beschreibt Nicola von Lutterotti in der Frankfurter Allgemeinen allerdings wie verheerend sich Diabetes, besonders in Kombination mit einer Depression, auf das Demenzrisiko auswirkt.

Die Triade Diabetes, Depression und Demenz veranschaulicht besonders deutlich die vielfältigen Wirkungen körperlicher Aktivität. Die Autorin des Artikels beschreibt dies, indem sie schreibt: „So schützt regelmäßige Bewegung nicht nur vor Diabetes, sondern sie wirkt außerdem Depressionen entgegen und verringert darüber hinaus das Risiko für eine Demenz.“

Zum Artikel der Frankfurter Allgemeinen gelangen Sie hier: Weiterlesen.

Leipzig. Vieles wurde thematisiert auf dem 5. Leipziger Symposium „Ambulante Rehabilitation in Deutschland", welches vom Bundesverband ambulanter medizinischer Rehabilitationszentren auf der Messe therapie Leipzig 2015 am 20. März ausgerichtet wurde. Unter anderem standen das neue Präventionsgesetz sowie Aspekte von Qualitätsmanagement und -sicherung im Fokus. Auch wurde z. B. das Konzept der verhaltensmedizinisch orthopädischen Rehabilitation (VMO) vorgestellt.

Ja, es gibt sie: Es gibt neben Medikamenten andere Maßnahmen, die bei Bluthochdruck helfen und weit weniger bis gar keine Nebenwirkungen haben. Die Medizinjournalistin Frau Dr. Felicitas Witte geht in ihrem Artikel auf Spiegel Online auf die Suche. Um nur so viel vorweg zu nehmen: Bewegung hat die herausragende Bedeutung, auch weil die Wirkungen schlicht viel besser nachgewiesen sind als bei so manch anderer Methode. Weiterlesen.

Mehr als 100 Akteure unterstützen den Aufruf! und setzen so ein Zeichen gegen den Sitzenden Lebensstil von Kindern.
Mehr Bewegung und weniger Sitzen im Alltag von KindernBerlin/ Leipzig, 20. März 2015 – Mehr als 100 Akteure aus Wissenschaft, öffentlicher Hand, Wirtschaft und Zivilgesellschaft unterstützen den „Aufruf! Mehr Bewegung und wenig Sitzen im Alltag von Kindern“. Aus diesem Anlass richteten der Deutsche Verband für Gesundheitssport und Sporttherapie e.V. (DVGS) und die Plattform Ernährung und Bewegung e.V. (peb) am 20. März 2015 im Rahmen der Messe „therapie Leipzig“ gemeinsam das Fachforum zum Thema „Sitzender Lebensstil von Kindern – Hintergründe und Folgen für die Praxis der Bewegungsberufe“ aus. Im Anschluss wurde der „Aufruf!“ der Öffentlichkeit vorgestellt, eingeleitet durch einen Auftritt des Leipziger Tanztheaters. Insgesamt 40 Kinder machten mit ihrer Choreographie eindrucksvoll auf das Thema „Aufstehen“ aufmerksam.

Jetzt war es also soweit und über das geplante Präventionsgesetz wurde im Bundestag in erster Lesung beraten. Während der Bundesgesundheitsminister mit Nachdruck um das Gesetz warb, waren die Kritiker nicht weit. Ein Artikel im Ärzteblatt fasst zusammen, worin Vorschläge und Kritik von Parlamentariern aus dem Bundestag, vom Spitzenverband der GKV, dem Sozialverband VdK und anderen lagen. Es gibt ein buntes Potpourri an Ideen von allen möglichen Interessensgruppen. Fest steht, es wird noch viel diskutiert werden... Weiterlesen.