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So nennt sich die Arbeitsgruppe des Deutschen Verbandes für Gesundheitssport und Sporttherapie e.V (DVGS), die sich um das Thema Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) kümmert. Das Ziel der Arbeitsgruppe ist, die Dienstleistungsangebote und Qualifikationsmöglichkeiten für den Bereich der Betrieblichen Gesundheitsförderung weiter zu fördern und auszubauen. Das Team entwickelt deshalb nicht nur Konzepte in der Aus-, Fort- und Weiterbildung für die Leistungsträger sowie Unternehmen, sondern kümmert sich auch um die Standardisierung, Realisierung und Evaluation der jeweiligen Konzepte. Die Arbeitsgruppe setzt sich aus DVGS-Mitgliedern der unterschiedlichsten Bereiche zusammen, z.B. aus wissenschaftlichen Institutionen, Gesundheitszentren, Fachkräften BGM, BGM-Instituten oder Instituten mit Anteilen BGM.

Darüber hinaus engagiert sich die Arbeitsgruppe im Rahmen des European Centre of the International Institute for Health Promotion – EC-IIHP, dessen internationaler Standort für Betriebliches Gesundheitsmanagement der DVGS ist. Diese europäische Plattform für Betriebliche Gesundheitsförderung arbeitet mit Unterstützung des DVGS an einem internationale Kerncurriculum zum „Fachberater Betriebliches Gesundheitsmanagement“ und entwickelt ein Assessmentinstrument zur Erhebung von Gesundheitsgefährdungen in Unternehmen weiter: den Heidelberger Health Score (HHS)

Ansprechpartner: derzeit DVGS-Geschäftsstelle unter E-Mail: dvgs@dvgs.de.

 

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Die im Sommer 2018 gegründete Arbeitsgruppe (AG) "Wissenschaft" sieht sich in ihrem Tätigkeitsfeld an der Schnittstelle zwischen dem Wissenschaftsressort des DVGS, den anderen aktiven Arbeitsgruppen und Sektionen des Verbandes, sowie den öffentlichen Interessen und gesundheitspolitischen Entwicklungen am Markt. Die AG Wissenschaft des DVGS hat sich zum Ziel gesetzt, die Ableitung und die Erstellung evidenzbasierter sporttherapeutischer Empfehlungen voranzubringen und andere Arbeitsgruppen aktiv auf Anfrage aus wissenschaftlicher Perspektive zu unterstützen. Die AG verfolgt somit verbandsintern einen integrativen, offenen Ansatz.

Zudem repräsentiert sie den DVGS auf einschlägigen Kongressen und Symposien und forciert im Zuge dessen die intensive Netzwerkarbeit mit thematisch ähnlich ausgerichteten Schwerpunkten. Perspektivisch möchte die AG evokative Akzente in der Fachzeitschrift "Bewegungstherapie & Gesundheitssport" gemäß dem Motto „Wissen schaffen“ setzen.

Ansprechpartnerin: Professor Dr. Katharina Eckert, E-Mail: keckert@ist-hochschule.de oder Matthias Dreher, E-Mail: dreher@uni-mainz.de

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Im Zentrum der Verbandsarbeit der Arbeitsgruppe "Neurologie" (AG-Neuro) steht das evidenzbasierte therapeutische Handeln auf dem Gebiet der neurologischen Erkrankungen. Die Mitglieder der AG sehen ihre Arbeit im Spannungsfeld von Indikation und Funktion verortet. Eine Orientierung am ICF-Indikationskatalog hilft, die Ressourcen auf dem Konzept der Impairments, Activities und der Participation zu fördern. Die Herausforderung, indikationsübergreifende Konzeptionen für die tägliche Arbeit zu finden, steht im Zentrum des kollegialen Diskurses. Unter Einbeziehung von biomechanischen (z.B. Ganganalysen), trainingswissenschaftlichen (z.B. Periodisierung) und muskelphysiologischen (z.B. EMG) Verfahren werden etablierte und neue therapeutische Konzepte an die Erlebenswelt der Patienten und an den wissenschaftlichen Anspruch der Akteure angepasst. Ein wichtiger Entwicklungsaspekt und zukünftiger Arbeitsschwerpunkt in der neurologischen Bewegungstherapie ist der Einsatz von gerätegestützten Therapieformen und einer vernetzten Therapiebegleitung. Dies gilt es entsprechend zu integrieren.

Hierzu wird eine enge Verknüpfung von universitär-hochschulischen, fachschulischen und rehabilitativen Strukturen angestrebt, um den Spagat zwischen Wissenschaft und Praxis zu bestehen. Dies beinhaltet auch die berufssektorenübergreifende Zusammenarbeit mit Ärzten, Psychologen und anderen Therapeutengruppen.

Die Arbeit in der AG ist geprägt von kollegialem Umgang, Gestaltung von DVGS-Ausbildungsinhalten mit deren Vermittlung und dem Streben, praktische Erkenntnisse in einen wissenschaftlichen Kontext zu bringen.
Über eine rege Mitarbeit aller auf dem Gebiet der neurologischen Rehabilitation tätigen Akteure würden wir uns freuen.

Ansprechpartner:
Dr. Steffen Derlien, E-Mail: steffen.derlien@med.uni-jena.de
Stefan Eidenschink, E-Mail: stefan.eidenschink@fachklinik-bad-heilbrunn.de

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Im Zentrum der Verbandsarbeit der Arbeitsgemeinschaft (AG) steht das evidenzbasierte therapeutische Handeln in der Orthopädie, Rheumatologie und Traumatologie. Die AG versteht diese Arbeit in dem bio-psycho-sozialen Gesundheitsbegriff der „Internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit“ (ICF) verortet und strebt die Verbesserung bewegungstherapeutischen Handelns unter Berücksichtigung dieser Trias an. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf der biomechanischen und trainingswissenschaftlichen Begründung der Therapie sowie der Optimierung therapeutischer Praktiken durch die kritische Diskussion bestehender aber auch neuartiger, innovativer Konzepte und deren Kommunikation und Dissemination.

Hierzu ist eine enge Zusammenarbeit mit einschlägigen Instituten von Universitäten und Fachhochschulen angestrebt. Die Schnittstelle von Wissenschaft und Praxis soll durch einen reziproken Austausch überbrückt werden, ganz nach dem Motto: keine Wissenschaft ohne praktische Relevanz, keine Praxis ohne wissenschaftliche Begründung. In diesem Zusammenhang sieht sich die Arbeitsgemeinschaft auch in der Verpflichtung, bei der Gestaltung von z.B. Leitlinien und den DVGS-Fort- und Weiterbildungsinhalten sowie als Mittler zwischen Praxis und Wissenschaft tätig zu werden.

Ansprechpartner Dr. Dennis Hamacher , E-Mail: dennis.hamacher@gmail.com

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Die DVGS-Arbeitsgruppe (AG) „Innere Erkrankungen“ richtet ihren Fokus auf das evidenzbasierte therapeutische Handeln in der Kardiologie, Angiologie und Pneumologie. Im Sinne der „Internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit“ (ICF) strebt die AG die Verbesserung bewegungstherapeutischen Handelns unter bio-psycho-sozialen Aspekten an. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf der wissenschaftlichen internistischen Trainingslehre und Sportkardiologie. Grundlage für die Weiterentwicklung von Theorie und Praxis ist die kritische Diskussion bestehender und neuer Konzepte sowie deren Kommunikation, Implementation und Dissemination. Grundlagen der täglichen Arbeit bilden die Leitlinien der Fachgesellschaften aus Kardiologie, Angiologie, Pneumologie und Sportmedizin.

Die Arbeitsgruppe arbeitet eng mit einschlägigen Instituten von Universitäten, Fachhochschulen und kardiologischen, pneumologischen und angiologischen sowie sportmedizinischen Fachverbänden zusammen. Der gegenseitige Austausch und eine gegenseitige Begründung von Praxis und Wissenschaft stehen für die Arbeitsgruppe im Zentrum ihres Handels. Als Mittler zwischen Praxis und Wissenschaft arbeitet sie deshalb u.a. aktiv an der Gestaltung von Leitlinien und den DVGS-Fort- und Weiterbildungsinhalten mit. Darüber hinaus ist sie Ansprechpartner für Berufseinsteiger, die im Arbeitsfeld der klinischen Sporttherapie tätig werden wollen.

Die Arbeitsgruppe besteht aus sehr erfahrenen 20 Sportwissenschaftlerinnen und -schaftlern sowie Kardiologinnen und Kardiologen aus zertifizierten deutschen Rehakliniken und trifft sich regulär einmal im Jahr zu einem Gedankenaustausch und zur Erarbeitung gemeinsamer Leitlinien und Publikationen. Zur Vervollständigung der Arbeitsinhalte wünscht sich die AK auch die Mitarbeit von Kolleginnen und Kollegen aus der Pneumologie. Diese sind herzlich willkommen.

Ansprechpartner: Diplom-Sportlehrer Uwe Schwan
Rehaklinik Heidelberg Königstuhl, Kohlhof 8, 69117 Heidelberg
Tel: 06221 9076520
Mobil: 0170 7364113
E-Mail: uwe.schwan@gmx.de

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Ein Schwerpunkt: Zusatzqualifikation für die Indikationsbereiche Psychiatrie/Psychosomatik/Suchtbehandlung (PPS) .

E-Mail: dvgs@dvgs.de

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