Aus-Fort-Weiterbildung

Präambel Modulhandbuch Gesundheitsförderung DVGS

2018 hat der GKV-Spitzenverband den Leitfaden Prävention nach § 20 Abs. 2 SGB V sowie den Leitfaden Prävention in stationären Pflegeeinrichtungen nach § 5 SGB XI veröffentlicht. Beide beinhalten gesetzliche Regelungen und Qualitätssicherungsmaßnahmen:

  • zur Gesundheitsförderung und Prävention in Lebenswelten sowie
  • Leistungen zur individuellen verhaltensbezogenen Prävention
  • Leistungen zur Gesundheitsförderung im Betrieb
  • Leistungen in stationären und teilstationären Pflegeeinrichtungen

Der Bedarf an Bewegungsfachkräften zur konzeptionellen und beratenden Leistung in Settings steigt. Dieser Bedarf soll durch die neue Zusatzqualifikation DVGS „Gesundheitsförderung“ gedeckt werden. Diese Weiterbildung schließt mit einem Zertifikat ab.

Insbesondere der Leitfaden Prävention nach § 20 SGB V zur individuellen verhaltensbezogenen Prävention birgt wesentliche Änderungen für die Strukturqualität (Anbieterqualifikation) von Fachkräften im Handlungsfeld Bewegungsgewohnheiten. Dabei sind nach „Durchlässigkeitsprinzip DQR“ neben bisherigen formalen Ausbildungsberufen zur Bewegungsförderung /-therapie ab 01.10.2020 auch informale Ausbildungen zugelassen. Entsprechende Qualifikationen sind ab dem 01.10.2019 möglich. Bisherige Zertifizierungen durch die Zentrale Prüfstelle Prävention erhalten Bestandsschutz (zunächst bis 2024). Der DVGS hat die Fortbildungen zur Erlangung von Lizenzen geändert – insbesondere im Hinblick auf die Zulassungen zum Lizenzerwerb.

Beachten Sie, dass die Mindestlevelvorgaben nur verpflichtend sind bei individualisierten Kursprogrammen (ZPP-zertifiziert) und individuellen verhaltensorientierten Maßnahmen in den Lebenswelten bzw. im der BGF. Für verhältnisorientierte Maßnahmen sind überwiegend andere Qualifikationen gefragt. Die Tätigkeit zur Prävention in Lebens-welten (z. B. Betrieb) ist von den Mindestlevelvorgaben unberührt.

Sowohl das Modulsystem für die Zertifizierung Gesundheitsförderung DVGS wie Module für die Fortbildungslizenzen DVGS folgen ab Oktober 2019 den Vorgaben des Leitfadens Prävention des GKV-Spitzenverbandes vom 01.10.2018. In der Zulassung werden die neuen Mindestlevelvorgaben sowohl für die Durchführung von Bewegungsangeboten im Präventionsprinzip 1 wie auch im Präventionsprinzip 2 umfänglich berücksichtigt.

Modulhandbuch GesundheitsförderungDas Weiterbildungszertifikat Gesundheitsförderung soll befähigen zur Tätigkeit (Konzeption und Realisation) als „Settingberater“Modulhandbuch Gesundheitsförderung

Wir sind als Berufs- und Fachverband berechtigt, bei der Zentralen Prüfstelle Prävention (ZPP) Verbandskonzepte für den Bereich der Prävention zertifizieren zu lassen. Diese Verbandskonzepte können Sie nutzen.
Auf dieser Seite erhalten Sie einen Überblick über die aktuellen DVGS Verbandskonzepte und von welchen Vorteilen Sie profitieren können. Zu guter Letzt zeigen wir Ihnen, was Sie tun müssen, um diese zu nutzen.

  1. Aqua Cardio – Herz-Fit durch Aquafitness (Ausdauer) – zertifizierter Kurs DVGS e. V.

  2. Aqua Rücken – Rücken-Fit durch Aquafitness (Kraft) - zertifizierter Kurs DVGS e. V.

  3. Bewegung und Sport zur Vorbeugung von Diabetes mellitus Typ II – Ein Ausdauerprogramm zur Förderung der Herz-Kreislauffunktion – Schwerpunkt Walking (Ausdauer) - zertifizierter Kurs DVGS e. V.

  4. Delta Prinzip – ein verhaltens- und gesundheitsorientiertes Bewegungsprogramm – Schwerpunkt Walking (Ausdauer) - zertifizierter Kurs DVGS e. V.

  5. Entspannungstraining Progressive Relaxation (PR) nach Jacobson - zertifizierter Kurs DVGS e. V.

  6. Entspannungstraining Taiji - zertifizierter Kurs DVGS e. V.

  7. Medical Nordic Walking in der Prävention - zertifizierter Kurs DVGS e. V.

  8. Neue Rückenschule – Neue aktive Wege - zertifizierter Kurs DVGS e. V.

  9. Prävention von Brustkrebs – Ein Bewegungsprogramm mit dem Schwerpunkt Ganzkörpertraining - zertifizierter Kurs DVGS e. V.

  10. Rückengesundheit am Gerät (Kräftigung) - zertifizierter Kurs DVGS e. V.

  11. Sturzprävention im Alter - zertifizierter Kurs DVGS e. V.

Ihre 3+1 Vorteile

Die Nutzung der schon bei der ZPP zertifizierten Verbandskonzepte bringt eine Reihe von Vorteilen für Sie mit:

  1. Qualitätsgesicherte Konzepte
    Die zertifizierten Verbandskonzepte erfüllen alle notwendigen Qualitätskriterien des Leitfadens Prävention der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV).
  2. Schnelles Prüfverfahren, VIEL weniger Aufwand
    Alle Konzepte sind bei der ZPP hinterlegt und das ermöglicht der ZPP Ihre Anfrage im Schnellverfahren zu bearbeiten.
  3. Versicherte einfacher erreichen
    Versicherte sowie Ärzte können Ihren zertifizierten Kurs über die Internetseiten der jeweiligen sich beteiligenden Krankenkassen und des GKV-Spitzenverbandes einsehen und nach Postleitzahlen suchen. Ihr Vorteil: Sie werden schneller gefunden und haben weniger Aufwand in der Akquise von Teilnehmenden.
  4. Das Wichtigste zum Schluss: Mehr Zeit für Sie!
    Ein Kurskonzept mit schriftlich ausgearbeiteten Beschreibungen der Kursstunden und die Erstellung von Teilnehmerunterlagen zu erstellen und die anschließende Prüfung bei der ZPP zu durchlaufen kann einen hohen Aufwand bedeuten, für die man im Alltag erstmal Zeit finden muss.
    Nutzen Sie unsere anerkannten Kurskonzepte, lassen sich bei der ZPP im vereinfachten Verfahren zertifizieren und sparen Sie sich die Arbeit, eigene Stundenbilder, Teilnehmerunterlagen und konzeptionelle Rahmenbestimmungen zu erarbeiten.
    Wir haben die Arbeit schon gemacht. Mit den DVGS Kurskonzepten erhalten Sie die notwendigen Unterlagen, sodass Sie sich voll und ganz auf die Umsetzung konzentrieren können.

Wie und wo geht es weiter?

Wir unterstützen wir Sie gern bei Ihrem Vorhaben, qualitätsgesicherte Präventionskurse anzubieten. Einen detaillierteren Überblick über die vorhandenen DVGS Verbandskonzepte und welche Voraussetzungen notwendig sind, erhalten Sie auf unserer DVGS Lernplattform.

Um die Kurse nutzen zu können, benötigen Sie von uns eine Einweisung in das jeweilige Verbandskonzept neben der DVGS Mitgliedschaft und der für das jeweilig gewünschte Konzept notwendigen, gültigen DVGS Lizenz.

Die Einweisung beantragen Sie bitte über die DVGS Lernplattform. Auf der DVGS Lernplattform erhalten Sie auch alle für die Durchführung des Konzepts notwendigen Unterlagen.

Ab hier geht es weiter auf der DVGS Lernplattform: Ja, ich möchte mir einen Überblick auf der DVGS Lernplattform verschaffen

ZPP - Fragen und Antworten

In unserem Info-Modul auf der DVGS Lernplattform haben wir für Neueinsteiger und für schon erfahrene Konzeptanbieter Antworten für häufig gestellten Fragen zu den Themen zur ZPP, zur Zertifizierung wie Rezertifizierung zusammengestellt.

Mit diesen Link gelangen Sie gleich zum Info-Modul auf der DVGS Lernplattform

Wir wünschen Ihnen alles Gute und freuen uns, bald Ihren Antrag zur Einweisung in unserem Postfach zu sehen. Bis bald auf der DVGS Lernplattform!

Ihr DVGS Team

Quellenangabe: © panitanphoto – www.shutterstock.comQuellenangabe: © panitanphoto – www.shutterstock.com

Hier finden Sie eine Liste der Bildungsträger, die DVGS-Konzessionsträger sind und DVGS Lehrgänge und Refresher anbieten

AG „Onkologische Bewegungsmedizin“
Universität Köln
Onkologische Trainings- und Bewegungstherapie (OTT)
Constanze Handmann
Kerpener Str. 34
50931 Köln
Tel.: 0221- 47832993
E-Mail: ott-akademie@uk-koeln.de
Web: www.cio-koeln-bonn.de/ott


Bewegen ist Gold
Zentrum für Qigong & Bewegung - Fortbildung
Markus Langenecker
Winsstraße 34
10405 Berlin
Tel.: 030-65703231
Fax: 030-65703233
E-Mail: info@bewegen-ist-gold.de
Web: www.bewegen-ist-gold.de


bewegungsart-Akademie
Aus- und Fortbildung
Helko Brunkhorst
Bölschestr. 10
12587 Berlin
Tel: 030-64958282
Fax: 030-64958283
E-Mail: akademie@bewegungsart.de
Web: www.bewegungsart.de


DEHAG ACADEMY
Die Spezialisten für modernes Aquatraining
Karin und Michael Becker
Von Stein Str. 11
50126 Bergheim
Tel.: 02271-4697887
Fax: 02271-4697889
E-Mail: academy@dehag.de
Web: www.dehag.de


ergoline Akademie
Philipp Heinzel
Lindenstr. 5
72475 Bitz
Tel.: 0221-31063688
Fax: 0221-31063689
E-Mail: akademie@ergoline.com
Web: www.ergoline.com


FIM Fortbildungsinstitut Münster an der Timmermeister Schule
Herr Timmermeister
Michael Wesener-Roth
Elsbeth Schulte
Sentruper Str. 157 – 161
48149 Münster
Tel.: 0251-88523
Fax: 0251-9815040
E-Mail: schulte@timmermeister-schule.de
Web: www.fim-muenster.de


Gesundheit durch Bewegung e. V.
Universität Heidelberg, Institut für Sport und Sportwissenschaft.
Heidelberger Institut für Gesundheitsmanagement e. V.
Saskia Ziesche
Im Neuenheimer Feld 700
69120 Heidelberg
Tel.: 06221-54-8680
E-Mail: saskia.ziesche@hifg.de
Web: www.hifg.de


Institut für Gesundheitssport und zelluläre Sporttherapie in Hilden (Sportpark Hilden)
Thorsten Kreutz
Kleinhülsen 17
40721 Hilden
E-Mail: thorstenkreutz@yahoo.de


medaktiv reha GmbH Augsburg
Ambulante Rehabilitationsklinik Fortbildungsinstitut
Dr. Helmut Grözinger
Johanna Schreiner
Alter Postweg 97 a/b
86159 Augsburg
Tel.: 0821-5970773, 0821-5970747
Fax: 0821-5970712
E-Mail: fortbildungszentrum@med-aktiv.de
Web: www.med-aktiv.de


MEDI-Balance® Praxis für Naturheilkunde und Sporttherapie
Reinhard Stief
Am Scheffert 30
51766 Engelskirchen
Tel.: 02263-9684394
Fax: 02263-9684395
E-Mail: info@medi-balance.de
Web: www.medi-balance.de


m&i Fachklinik Bad Heilbrunn
Spezialisierte Akutmedizin und Medizinische Rehabilitation
Stefan Eidenschink
Wörnerweg 30
83670 Bad Heilbrunn
Tel.: 08046-184848
E-Mail: stefan.eidenschink@fachklinik-bad-heilbrunn.de
Web: www.fachklinik-bad-heilbrunn.de


Nordic Walking Schule Westerwald
Gesundheitssport und Sporttherapie
Frank Neuroth
Am Sonnenberg 5
56249 Herschbach
Tel.: 02626-6868
Fax: 02626-6868
E-Mail: info@go21-herschbach.de
Web: www.go21-herschbach.de


OnkoAktiv am NCT Heidelberg
Sporttherapie in der Krebsnachsorge
PD. Dr. Joachim Wiskemann
Im Neuenheimer Feld 460
69120 Heidelberg
Tel.: 06221-56-5918
Fax: 06221-567109
E-Mail: onkoaktiv@nct-heidelberg.de
Web: www.nct-heidelberg.de/onkoaktiv


SGKA Schulen
Schule für Physiotherapie und Sport- und Gymnastikschule Karlsruhe gGmbH
Sebastian Stark
Am Fächerbad 4
76131 Karlsruhe
Tel.: 0721 680789800
Fax: 0721 680789809
E-Mail: s.stark@sgka.de
Web: www.sgka.de


Sich Zeit nehmen für Entwicklung
Peter Holona
Lutterothstr. 66
20255 Hamburg
Tel.: 0163 9109169
E-Mail: peter.holona@hamburg.de
Web:  www.sich-zeit-nehmen-für-entwicklung.de


Sport & Reha Zentrum Dr. Unkrig
Stefan Bußkönning
Duesbergstraße 1
46325 Borken
Tel.: 02861 9806954
E-Mail: busskoenning@sport-reha-zentrum.de


Süddeutsche Fortbildungsakademie in Kooperation mit dem DVGS
Dr. Dieter Hamacher
Breslauer Str. 4
74912 Kirchardt
Tel.: 07266-8504
Mobil: 01520-3370677
E-Mail: hamacher1@gmx.de


Vialife Campus Bardenberg
Fachklinik für ambulante und stationäre psychosomatische Rehabilitation
Dr. Martin Steinau
Dr. Hans-Böckler-Platz 1 
52146 Würselen
Tel.: 02405 462530
Fax: 02405 2399
E-Mail: campus-bardenberg@via.life
Web: www.campus-bardenberg.via.life

 

Quellenangabe: © Sata Production – www.shutterstock.comQuellenangabe: © Sata Production – www.shutterstock.comDie DVGS-Datenbank zur Anbieterqualifikation im Gesundheitswesen steht den Leistungserbringern und Leistungsträgern sowie Fach- und Hochschulen zur Verfügung. Er beinhaltet einen wertvollen Service für alle, die einen Überblick über die Qualifikationen im Bereich von Bewegung und Sport, Gesundheit sowie Physiotherapie suchen.

Was leistet die Datenbank zur Anbieterqualifikation im Gesundheitswesen?

Die Entwicklung der Datenbank zu Anbieterqualifikationen durch den Deutschen Verband für Gesundheitssport und Sporttherapie e.V. (DVGS) mit Unterstützung der dvs-Komission Gesundheit und des BBGS leistet einen Beitrag zur übersichtlichen Darstellung der zu erwerbenden Qualifikationen in den einzelnen Ausbildungsgängen von Hoch- und Fachschulen im Bereich Bewegung und Sport, Gesundheit, Physiotherapie. Damit kann ein Vergleich der Ausbildungsgänge vorgenommen werden und gleichzeitig die Inhalte der Ausbildungen als Voraussetzungen zum Erlangen bestimmter Anbieterqualifikationen überprüft werden. Die Aufschlüsselung dieser Qualifikationsmöglichkeiten alter und neuer Ausbildungsgänge (akademische und nichtakademische) ermöglicht eine Transparenz für Leistungsträger und Leistungserbringer. Für Leistungsträger liegen z.B. Informationen zu Zeugnisabschlüssen und der sich daraus ergebenden Befähigung für entsprechende Tätigkeitsfelder vor.

Gesundheitspolitischer Hintergrund

Veränderungen der Demografie in Deutschland bringen einen ständigen Wandel der gesundheitlichen und beruflichen Lebenswelten mit sich: die Menschen werden immer älter, die Multimorbidität steigt, die Arbeitslebenszeit verlängert sich, die Nachfrage nach Leistungen des Gesundheitswesens steigen, um nur einige Aspekte zu nennen. Ausgebildete Bewegungsfachkräfte und Gesundheitsberufe müssen sich damit höheren Qualifikationsanforderungen stellen. Es müssen Interventionsmaßnahmen getroffen werden, die sich am gesamten Lebenskontext sowie dem physischen und psychischen Gesundheitszustand des Betroffenen und dessen zur Verfügung stehenden Ressourcen orientieren.

Diesen Anforderungen stehen neue akademische und nichtakademische Ausbildungen in Gesundheit, Bewegung und Sport gegenüber. Im Zuge der Bologna-Vorschriften wurde eine Vielfalt von akademischen Ausbildungsgängen geschaffen. Zusätzlich sind frühere Absolventen (z.B. Diplom, Magister, etc.) und nichtakademische Fachschulabsolventen (z.B. Gymnastikleher/-in) im Gesundheitswesen tätig.

Für die Leistungserbringer und Leistungsträger ergeben sich daraus Schwierigkeiten, die formale Eignung von Auszubildenden nach Vorgaben der Anbieterqualifikationen für die Prävention (§20 und §20a SGB V), ergänzenden Leistungen (§43 SGB V), Rehabilitationssport und Funktionstraining (§44 SGB IX) sowie der ambulanten und stationären Rehabilitation festzustellen. Hier ist die DVGS Anbieterdatenbank mit ihrer übersichtlichen Darstellung der Qualifikationen in den einzelnen Ausbildungsgängen eine große Unterstützung.

Mit einem Klick hier gelangen Sie zur Datenbank.

 

Quellenangabe: © fizkes – www.shutterstock.comQuellenangabe: © fizkes – www.shutterstock.com

Der Deutsche Verband für Gesundheitssport und Sporttherapie e. V. (DVGS) bietet seit 2019 seine Fort- und Weiterbildungen in Form des Blended Learnings an. Die Lehrgänge werden, je nach Thema, als Online-Kurse, Online-Workshops oder als Präsenzveranstaltungen angeboten.

Sowohl die Online-Kurse (reine Vorlesungen) als auch die Online-Workshops (interaktiv mit Referenten) werden über die DVGS Lernplattform durchgeführt. Um an den Angeboten teilnehmen zu können, benötigen Sie vorab ein kostenfreies Benutzerkonto auf der Lernplattform: www.lernplattform.dvgs.de.

Nachdem Sie eine Online-Veranstaltung gewählt und sich über unsere Homepage angemeldet haben, gibt es zwei Möglichkeiten:
Online-Kurse: wenn Ihre Kursgebühren beglichen wurden, werden Sie umgehend für den Kurs freigeschalten und haben damit über die Lernplattform sofortigen Zugriff auf den Kurs.

Online-Workshops: ca. zwei Wochen vor dem geplanten Termin übersenden wir Ihnen einen Link, mit welchem Sie dem Workshop an dem Durchführungsdatum dann ebenfalls über die Lernplattform beitreten können.

DVGS Verbandskonzepte für die ZPP
Auch die Verbandskonzepte des DVGS stehen Ihnen für Ihre „Einweisung in das Programm“ über die Lernplattform zur Verfügung und Sie können diese unter folgenden Voraussetzungen kostenfrei nutzen:

  • Sie sind Mitglied im DVGS
  • Sie haben ein Benutzerkonto auf der Lernplattform
  • Sie besitzen die für das jeweilige Verbandskonzept notwendige, gültige Lizenz

Eine Übersicht über alle Verbandskonzepte und welche Lizenzen Sie dafür benötigen finden Sie ebenfalls auf der Lernplattform oder hier.

Falls Sie Fragen zu der Lernplattform haben, wenden Sie sich bitte per Mail an: sabine.rekovsky@dvgs.de

Quellenangabe: © LStockStudio – www.shutterstock.comQuellenangabe: © LStockStudio – www.shutterstock.comDie demografische Entwicklung und der damit verbundene Panoramawandel der Krankheiten (mehr multimorbides Klientel) sowie der Arbeitswandel ändern die Kunden im Gesundheits- und Sozialwesen. Vor diesem Hintergrund vertritt der DVGS die Auffassung, dass eine Erweiterung des Wissens durch neue Themenfelder (z. B. aktuelle bewegungswissenschaftliche und sporttherapeutische Inhalte, neue Pathologien, ICF-Orientierung, etc.) den Weitblick/die Qualifikationen des Lizenzträgers auf das sich verändernde Klientel optimal erweitert. Deshalb bieten wir Refresher-Kurse an.
Im Rahmen unserer Sorgfaltspflicht als Mitgliedsverband in der KddR (Konföderation der deutschen Rückenschulen) haben wir die Refresher besonders kenntlich gemacht (*), die zur Verlängerung der Rücken-Lizenzen innerhalb aller Verbände der KddR anerkannt sind.

Refresher-Kurse

Inhaltlich sind alle Refresher so gestaltet, dass damit alle DVGS-Lizenzen verlängert werden können. Neben den unten aufgelisteten Refresher-Kursen können auch alle anderen qualifizierenden Lehrgangsformate aus den Stufen II und III als Auffrischung Ihrer Lizenzen herangezogen werden (s. Reiter Lehrgänge).

So werden bei Absolvierung einer gesamten Zusatzqualifikation „Sport-/Bewegungstherapie DVGS“ alle vorliegenden Lizenzen aufgefrischt. Selbiges gilt bei Belegung eines weiteren Lizenzlehrganges.

 

Refresher-Kurse

Quellenangabe: © Nigita – www.shutterstock.comQuellenangabe: © Nigita – www.shutterstock.comDas Modulhandbuch „Zusatzqualifikation Sport-/Bewegungstherapie DVGS“ basiert auf den Curricula Sport-/Bewegungstherapie DVGS aus den Jahren 1989 und 2012, die durch ein Expertengremium von Vertretern 15 deutscher sport- und bewegungswissenschaftlichen Hochschulen sowie verschiedener Fachschulen und Fachverbänden. Die Curricula dienen als Richtlinien für die Fort- und Weiterbildung von Sportwissenschaftlern und Sportpädagogen für die bewegungsbezogene Tätigkeit in der Gesundheitsversorgung. 2018 erfolgte eine komplette Revision dieser Curricula, die im Modulhandbuch festgeschrieben wurden. Die Modulinhalte unterliegen einem Marken- und Patentschutz für den Deutschen Verband für Gesundheitssport und Sporttherapie e. V.

Qualifikationen sind anerkannt für die Abrechnungsfähigkeit

Das Modulhandbuch dient der Vorgabe für Leistungsträger und Leistungserbringer für bewegungsbezogene Interventionen in der Gesundheitsversorgung. Die mit diesem Modulhandbuch verknüpfte postgraduale Zusatzqualifikation hat mit deren Bestandteilen zur Weiterbildung (Zertifikaten) und Fortbildung (Lizenzen) Eingang gefunden in die Versorgungsverträge in der Akutversorgung, Rehabilitation, Pflege sowie in der Prävention und Betrieblichen Gesundheitsförderung.

Die im DVGS-Modulhandbuch definierten Qualifikationen sind anerkannt für abrechnungsfähige Tätigkeit der Sport-/ BewegungstherapeutInnen DVGS in der

  • Prävention / Gesundheitsförderung (auch im Setting Betrieb)
  • Prävention in stationären Pflegeeinrichtungen
  • ambulanten und stationären Rehabilitation (Komplextherapie und ergänzende Leistung )
  • besonderen Versorgung
  • Akutversorgung (Fallpauschalierungen)
  • Rehabilitationssport.

Sie werden von den wichtigsten Leistungserbringer (Deutsche Rentenversicherung Bund, Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung, Spitzenverband der GKV, Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation) anerkannt.

Das Qualifikationsangebot umfasst Fort- und Weiterbildungsangebote. Diese werden im DVGS-Stufenmodell erklärt und bei den Lehrgängen abgebildet.

Zum Modulhandbuch "Zusatzqualifikationen Sport-/Bewegungstherapie DVGS"

Seit 2019 gibt es überdies auch ein Modulhandbuch "Gesundheitsförderung".

 

Die Tätigkeitsfelder und Ausbildungsgänge für Sport-/BewegungstherapeutInnen sind sehr vielfältig. Entsprechend vielseitig und umfangreich muss auch ein Fort- und Weiterbildungsangebot für sie ausgerichtet sein. Das Qualifizierungsangebot des Deutschen Verbandes für Gesundheitssport und Sporttherapie e.V. (DVGS) beruht deshalb auf einem modularen Stufensystem (4 Stufen) zur Erlangung von Zusatzqualifikationen. Hierbei wird zwischen Fort- und Weiterbildungsangeboten unterschieden, die mit DVGS-Lizenzen bzw. -Zertifikaten abgeschlossen werden.

Neben den Weiterbildungen zum „Sport-/Bewegungstherapeut DVGS“ und „Fachberater BGM“, die mit einem Zertifikat abschließen und die Weiterführung eines Berufsabschlusses in ein neues Tätigkeitfeld bedeuten, bietet der DVGS auch Fortbildungen mit bestimmten thematischen Schwerpunkten an, die mit Lizenzen abschließen. Diese qualifizieren Sport- /BewegungstherapeutInnen für einzelne Teilgebiete (z.B. Lizenz Sporttherapie bei Diabetes Mellitus DVGS) und ermöglichen die Abrechnungsfähigkeit in der Prävention oder Rehabilitation für diese speziellen Lizenzinhalte.

DVGS StufenmodelDVGS Stufenmodel

Am umfassendsten DVGS-Qualifizierung ist die Weiterbildung des Deutschen Verbandes für Gesundheitssport und Sporttherapie e.V. (DVGS), die zur Zusatzqualifikation „Sport-/ Bewegungstherapie DVGS“ führt und die postgradual, ausbildungs- oder berufsbegleitend modular angeboten wird. Sie schließt mit einem Zusatztitel ab, der als Berufsbezeichnung durch den Fachverband vergeben wird, markenrechtlich geschützt ist und ergänzend zur ursprünglichen akademischen (z.B. Diplom-SportwissenschaftlerIn) bzw. nichtakademischen Berufsbezeichnung geführt wird. Die Weiterbildung ermöglicht eine Spezialisierung in einem von fünf Indikationsbereichen.
Die Indikation wird im Zusatztitel mitgeführt. Dieser könnte demnach z.B. wie folgt lauten:
Dipl. Sportlehrerwissenschaftler, Sport-/ Bewegungstherapie DVGS - Internistische Erkrankungen.

Die Zusatzqualifikation „Sport-/ Bewegungstherapie DVGS“ ist wahlweise zu erwerben in den Indikationen:

  1. Orthopädie/Rheumatologie/Traumatologie
  2. Neurologie (aufbauend auf einer bestehenden Zertifizierung ORT)
  3. Internistische Erkrankungen
  4. Psychiatrie/Psychosomatik und Sucht
  5. Onkologie

Die Zusatzqualifikation schließt mit einem Zertifikat ab, ist lebenslang gültig und setzt eine Mitgliedschaft im Deutsche Verband für Gesundheitssport und Sporttherapie e.V. (DVGS) voraus. Die Zusatzqualifikation ist in der ambulanten medizinischen und stationären Rehabilitation von allen Leistungsträgern (BAR: GKV, DRV Bund; DGUV) zur Abrechnungsfähigkeit anerkannt.

Weiterbildung zum/zur „Sport-/Bewegungstherapeut*in" DVGS

Stufe I: Zulassung zur Sport-/ Bewegungstherapie DVGS
Bei der Stufe I handelt es sich um ein Anerkennungsverfahren, bei dem die bereits vorliegenden Qualifikationen überprüft werden, die aufgrund der unterschiedlichen Voraussetzungen bei jedem Interessiertem anders sein können. Stufe I muss durchlaufen werden, um überhaupt zur Weiterbildung zugelassen zu werden.

Zugelassen zu den Lizenzen und Zertifikaten DVGS werden Personen mit einer Ausbildung als professionelle Bewegungsfachkraft mit mindestens dreijähriger akademischer oder entsprechender nichtakademischer Ausbildung mit mindestens 10 ECTS körpereigener Erfahrung / Sportpraxis. Hierzu gehören beispielsweise Berufsabschlüsse wie Sportlehrer, Sportwissenschaftler, Diplomsportlehrer, Diplomsportwissenschaftler, Magister, Bachelor und Master jeweils im Fach Sport-/Bewegungswissenschaft.

Zugelassen sind auch akademische bzw. nichtakademische Ausbildungsabschlüsse Physiotherapie mit mindestens 4 ECTS Sportpraxis körpereigener Erfahrung unter der Voraussetzung der Teilnahme an einem Sportpraxismodul von mindestens 6 ECTS.

Zulassungsvoraussetzungen erfolgen nur schriftlich und werden ausschließlich durch die Geschäftsstelle des DVGS geprüft in Form von Einzelanerkennungsverfahren. Auch die Prüfungen weiterer Anerkennung von Ausbildungsinhalten zur Erlangung der Stufen II, III und IV erfolgen in Form von Einzelanerkennungsverfahren. Hierzu reichen Sie bitte Ihre entsprechenden schriftlichen Nachweise ein an die DVGS-Prüfungskommission:

DVGS-Geschäftsstelle
Vogelsanger Weg 48
50354 Hürth
Fon: 02233-65017
E-Mail: dvgs@dvgs.de

Weitere Informationen zum Anerkennungsverfahren erhalten Sie im DVGS-Modulhandbuch.

Stufe II: Grundlagen der Sport-/Bewegungstherapie DVGS
In Stufe II werden die Grundlagen der Sport-/Bewegungstherapie vermittelt. Dabei gliedern sich die Lehranteile in Onlinevorlesungen und Präsenzzeiten. Onlinevorlesungen müssen jeweils vor Besuch der Präsenzzeiten abgeschlossen werden. Die sonstige Reihenfolge der Lehrinhalte ist frei wählbar. Zu den obligaten Inhalten der Stufe II zählen:

  • Bewegungsbezogene Gesundheitskompetenz (dabei sind zunächst 2 ECTS Onlinevorlesungen zu absolvieren, bevor eine dreitägige Präsenzzeit/1 ECTS die Lehrinhalte vertieft.)
  • Gesundheitswissenschaftliche Grundlagen, die in einem dreitägigen Präsenzlehrgang/1 ECTS vermittelt werden.
  • Biologisch-medizinischer Lehrinhalte/Diagnostik (Onlinevorlesungen/Präsenzlehrgang). Biologisch-medizinische Grundlagen werden vorausgesetzt für den Besuch der dreitägigen/1 ECTS Präsenzphase zur Diagnostik. Biologisch-medizinische Grundlagen sowie Diagnostik sind vorausgesetzt beim Erwerb aller Wahlmodule (mit Ausnahme beim Fachberater BGM). Dabei ist der Besuch dieses obligaten Moduls nur einmalig zu erwerben für die Zulassung zu allen Wahlmodulen.

Darüber hinaus werden Wahlmodule als Präsenzlehrgänge angeboten, die frei gewählt werden können. In Summe muss die Wahl der Module jedoch 3 ECTS für den „Sport-/Bewegungstherapie DVGS“ umfassen.

Im Einzelnen handelt es sich um die Wahlmodule der Stufe II:

  • Rückenschule gemäß KddR
  • Osteoporose und Sturzprävention gemäß BIS
  • Medical Nordic Walking
  • Onkologie
  • Aquatraining
  • Fachberater BGM
  • Psychosoziales Modul/Entspannungsverfahren
  • Kräftigungstraining / Grundlagen der MTT

Die Wahlmodule der Stufe II bilden auch abrechnungsfähige Lizenzinhalte sowie Verbandskonzepte ZPP der Prävention (bzw. des Rehabilitationssportes).

Die Stufe II schließt mit einer Prüfung (Klausur) ab. Das erfolgreiche Bestehen ist die Voraussetzung für die Zulassung zu Stufe III.

In der folgenden Übersicht sehen Sie die Anforderungen der Stufe II im Überblick.
Stufe IIStufe II

Stufe III: Spezialisierungen der Sport-/Bewegungstherapie DVGS
In Stufe III werden die Spezialisierungen der Sport-/Bewegungstherapie vermittelt. Dabei gliedern sich die Lehranteile in Onlinevorlesungen und Präsenzzeiten. Onlinevorlesungen müssen jeweils vor Besuch der Präsenzzeiten abgeschlossen werden. Die sonstige Reihenfolge der Lehrinhalte ist frei wählbar. Ziel der Spezialisierungen ist die Erlangung eines indikationsübergreifenden Ansatzes der Sport-/Bewegungstherapie für co- und multimorbide Patientengruppen (unter Berücksichtigung etwaiger Pflegezustände). Die erforderlichen 10 ECTS gliedern sich in 3 ECTS obligate Lehrinhalte sowie 7 ECTS indikationsspezifischer Wahlmodule.

Zu den obligaten Inhalten der Stufe III zählen:

  • Indikationsübergreifende Diagnostik/Befunderhebung mit 1 ECTS (Onlinevorlesungen)
  • Indikationsübergreifendes Thema „Schmerz“ mit 1 ECTS (Onlinevorlesungen)
  • Ein offenes (indikationsfremdes) Wahlmodul mit 1 ECTS in Präsenzlehrgängen

Hierbei stellen die indikationsspezifischen Arbeitsgruppen des DVGS ein jeweils ausgewähltes Thema für AbsolventInnen eines anderen Indikationsschwerpunktes zur Wahl. Ziel ist es, neben den gewählten Schwerpunktindikationen eine erweiterte Einsicht in weitere Indikationsspezifika zu erhalten.

Die Wahlmodule Stufe III sind die fünf Indikationsschwerpunkte

  • Orthopädie / Rheumatologie /Traumatologie,
  • Neurologie,
  • Internistische Erkrankungen,
  • Psychiatrie, Psychosomatik und Sucht
  • Onkologie.

Die 7 ECTS Wahlmodule bilden dabei auch Lizenzinhalte für die Abrechnungsfähigkeiten in der Rehabilitation sowie im Rehabilitationssport.

Die Stufe III schließt ebenfalls mit einer Prüfung (Klausur) ab.

Stufe IIIStufe III

Stufe IV: Praktische Tätigkeiten
Zur Erlangung der Zertifizierung „Sport-/Bewegungstherapie DVGS“ ist der schriftliche Nachweis einer praktischen Tätigkeit durch den Arbeitgeber vorausgesetzt. Die praktische Tätigkeit kann in mehreren zeitlichen Einheiten oder in einer Zeiteinheit erworben werden. Sie muss die Tätigkeit in einer entsprechenden ambulanten oder stationären rehabilitativen, medizinischen Einrichtung abbilden. Vorausgesetzt wird ein Umfang von 6 Monaten mit einer Mindestwochenarbeitszeit von 30 Stunden. Eine Teilzeittätigkeit (weniger als 30 Stunden wöchentlich) im Bereich der Rehabilitation kann auf Antrag für das Praktikum angerechnet werden. Durch die Anerkennung von Teilzeittätigkeiten können maximal 50% des gesamten praktischen Nachweises anerkannt werden.

Für die Erstellung eines Qualifikationsnachweises MTT ist die entsprechende Vollzeittätigkeit in einer entsprechenden zugelassenen Rehabilitationseinrichtung von mindestens 12 Monaten obligat.

Das Lehrangebot zu den einzelnen Stufen finden Sie hier.

Quellenangabe: © xtock – www.shutterstock.comQuellenangabe: © xtock – www.shutterstock.com

Mit dem aktuellen DVGS-Terminkalender Sport-/Bewegungstherapie erhalten Sie einen Überblick über alle Qualifizierungsanforderungen und die Fort- und Weiterbildungstermine des Deutschen Verbandes für Gesundheitssport und Sporttherapie e.V. (DVGS), sei es für die Erlangung von Weiterbildungen wie die „Sport-/Bewegungstherapie DVGS“ (Zertifikate), Fortbildungen DVGS (Lizenzen) sowie sonstigen Qualifikationsnachweisen DVGS (z. B. MTT, Rehabilitationssport oder Auffrischungen). Zu den einzelnen Lehrgängen können Sie sich hier anmelden.

Hier klicken für den aktuellen Terminkalender.