Gesundheit aktuell: Gesundheitspolitische Neuigkeiten

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Die mit dem Leitfaden Prävention vorgegebene Umstellung der Qualifikationsprüfung für Kursleitungen von Präventionsangeboten im Jahr 2020 sieht vor, dass die im Leitfaden Prävention geforderten Fachinhalte zusätzlich zum Berufs- oder Studienabschluss (Urkunde, Zeugnis) durch Curricula bzw. Modulhandbücher nachgewiesen werden müssen, um durch die Zentrale Prüfstelle Prävention anerkannt zu werden.

Vom 18.-20. März 2024 findet das 33. Rehakolloquium der Deutschen Rentenversicherung Bund (DRV Bund) unter dem Motto „Nachhaltigkeit und Teilhabe: ökologisch – okönomisch – sozial“ in Bremen statt. Auch der DVGS ist mit zwei Beiträgen und einem Diskussionsforum zur Sport-/Bewegungstherapie bei Long-/Post-Covid vertreten.

Ab sofort ist es den bei der AOK gesetzlich Versicherten auch in Rheinland-Pfalz möglich, am Disease Management Programm (DMP) Osteoporose teilzunehmen. Zielgruppe sind Patientinnen und Patienten mit einer medika­mentös behandlungsbedürftigen Osteoporose. Der Krankenkasse zufolge sind in Rheinland-Pfalz bereits 100 Akteure über das Programm vernetzt. Im Rahmen des neuen DMP können Hausärztinnen und Hausärzte in Zusammenarbeit mit weiteren Akteuren einen indivi­du­­ellen Behandlungsplan für ihre Patienten erstellen.

Der Gesetzgeber hat eine neue Regelleistung in der gesetzlichen Krankenversicherung eingeführt (§ 33a SGB V). Ärzte sowie Psychotherapeuten können sogenannte Digitale Gesundheitsanwendungen verordnen (kurz: DiGAs). Die digitalen Gesundheitsanwendungen sind Apps oder webbasierte Gesundheitsanwendungen auf Rezept. Mittlerweile gibt es über 50 zum Teil befristet zugelassene Digitale Gesundheitsanwendungen. Diese können über das DiGA-Verzeichnis des Bundesamts für Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) eingesehen werden: https://diga.bfarm.de/de. Diese Webseite ist frei zugänglich.

Die DAK-Gesundheit hat eine Pressemitteilung mit dem Titel "Mehrheit der Menschen ab 60 bewegt sich zu wenig. Forsa-Umfrage für DAK-Gesundheit: Bei 62 Prozent der menschen über 60 jahren kommt Bewegung zu kurz" zum Bewegungsmangel im Alter und DAK-Modellprojekt POLKA veröffentlicht. Darin veröffentlichen Sie Zahlen einer aktuellen Forsa-Umfrage die im Auftrag der DAK-Gesundheit durchgeführt wurde. Danach bewegt sich die Mehrheit der Menschen ab 60 zu wenig. 62 Prozent der über 60-Jährigen zeigen einen deutlichen Bewegungsmangel. Mit zunehmendem Alter verschärft sich das Problem noch: Von den Menschen über 80 ist fast die Hälfte (45 Prozent) gar nicht mehr intensiver aktiv. Ergebnisse die uns nach DAK-Vorstandschef Andreas Storm wachrütteln sollten, da Bewegungsmangel ein massives Gesundheitsrisiko darstellt. Demzufolge muss die Freude an Bewegung nachhaltig gefördert werden, um Inaktivität im Alter zu verhindern, so Storm. 

„QueB – Qualität entwickeln mit und durch Bewegung“ ist eine Initiative des Instituts für Qualitätsentwicklung und Gesundheitsförderung in Institutionen der frühen Bildung e. V. Im BMBF-Projekt „Qualität entwickeln mit und durch Bewegung in Kitas (QueB)“ wurde neben der Intervention in den Kitas auch eine Qualifizierung für Coaches entwickelt. Beides unterstützt die Kitas bei ihrer „bewegten“ Entwicklung. Der Queb-Ansatz beinhaltet verschieden Instrumente und Methoden, welche die Kita mit Unterstützung des Coaches nutzen können um sich zur bewegten kita weiterzuentwickeln. Der QueB-Coach begleitet Kitas zudem in einer ca. einjährigen Entwicklungsphase, führt dabei Workshops und Coachings durch und ist Ansprechpartner:in für die Kitas. Konkret hat er/sie folgende Aufgaben:

Im Forschungsprojekt „TelReKo: Schulungsbedarfe und -bedürfnisse von Therapeut*innen und Rehabilitand*innen für einen kompetenten Umgang mit online-basierten Reha-Nachsorge-Angeboten“ der Universität Siegen t läuft zurzeit eine anonyme Online-Umfrage. Herr Krayter und Frau Stark von der Universität Siegen suchen Rehabilitand*innen und Therapeut*innen, die eine Tele-Reha-Nachsorge genutzt bzw. angeboten haben oder dies aktuell tun. In dieser Umfrage geht es darum, Kompetenzen, vorhandene Schulungsangebote sowie Schulungsbedarfe und -bedürfnisse im Bereich Tele-Reha-Nachsorge herauszufinden. Es soll die Frage beantwortet werden: „Was fehlt noch, um Rehabilitand*innen und Therapeut*innen fit für die Tele-Reha-Nachsorge zu machen?“